Amando Ivančić

Amando Ivančić (dt.: Amando Ivanschiz) (* 1727; † vermutlich 1790) war ein österreichischer Komponist und Paulinermönch. Sein Vater war Mathias Josephus, ein Burgenlandkroate aus Baumgarten.

Über das Leben Amando Ivančić‘ ist sehr wenig bekannt. Getauft wurde er am „Weihnachtstag“ 1727. Ivančić trat 1744 in Wiener Neustadt dem Paulinerorden bei und nahm den Namen Amandus an. Ab 1755 lebte er im Kloster Maria Trost bei Graz. Er hatte enge Kontakte zu den Jesuiten der Domkirche St. Ägidius in Graz, für die er komponierte. Weitere Lebensdaten sowie Sterbeort und Sterbedatum sind unbekannt.

Der Stil seiner Kompositionen ist teilweise der Wiener Klassik zuzuordnen, zum Teil auch der Barockmusik.[1] Amando Ivančić komponierte unter anderem 22 Symphonien, 16 Kammerwerke, 21 Messen und sieben Oratorien. Es gibt eine Reihe von Audio-CDs mit der Musik von Amando Ivančić.

Werksverzeichnis (Auswahl)

  • Symphonie in G-Dur
  • Missa Solemnis
  • Regina Coeli
  • Salve Regina
  • Litania de Beata Maria Virgine

Weblinks

Einzelnachweise

  1. CD-Rezension „ La Tempesta“ (engl.)