Ampass

Ampass
Wappen von Ampass
Ampass (Österreich)
Ampass
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 7,9 km²
Koordinaten: 47° 16′ N, 11° 26′ O47.26666666666711.433333333333651Koordinaten: 47° 16′ 0″ N, 11° 26′ 0″ O
Höhe: 651 m ü. A.
Einwohner: 1.674 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 211,9 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6070
Vorwahl: 0512
Gemeindekennziffer: 7 03 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Römerstraße 21 A
6070 Ampass
Website: www.ampass.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Hubert Kirchmair
Lage der Gemeinde Ampass im Bezirk Innsbruck Land
Absam Aldrans Ampass Axams Baumkirchen Birgitz Ellbögen Flaurling Fritzens Fulpmes Gnadenwald Götzens Gries am Brenner Gries im Sellrain Grinzens Gschnitz Hall in Tirol Hatting Inzing Kematen Innsbruck Kolsass Kolsassberg Lans Leutasch Matrei am Brenner Mieders Mils Mühlbachl Mutters Natters Navis Neustift im Stubaital Oberhofen im Inntal Obernberg am Brenner Oberperfuss Patsch Pettnau Pfaffenhofen Pfons Polling in Tirol Ranggen Reith bei Seefeld Rinn Rum St. Sigmund im Sellrain Scharnitz Schmirn Schönberg im Stubaital Seefeld Sellrain Sistrans Steinach am Brenner Telfes im Stubai Telfs Thaur Trins Tulfes Unterperfuss Vals Völs Volders Wattenberg Wattens Wildermieming Zirl TirolLage der Gemeinde Ampass im Bezirk Innsbruck Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Ampass Dorfmitte
Ampass Dorfmitte
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Ampass ist eine Gemeinde mit 1674 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Innsbruck Land des Bundeslandes Tirol in Österreich. Das Ampasser Wahrzeichen ist die Pestsäule, die auch auf dem Wappen zu sehen ist. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Hall in Tirol.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

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Geschichte

Ampass liegt an der alten Salzstraße von Hall nach Matrei, östlich von Innsbruck am Südufer des Inn, wo hauptsächlich viele Fuhrmänner unterwegs nach Süden waren.

Urkundlich erstmals erwähnt wurde Ampass 1145 als Ambanes (keltisch: „Zwischen zwei Bächen“). Vorgeschichtliche Funde zeugen jedoch schon von einer frühen Besiedelung. Besonders reiche Funde erbrachte das eisenzeitliche Heiligtum am Demlfeld.

Die spätgotische Pfarrkirche wurde später barockisiert. Aufgrund der außergewöhnlichen Lage und der Einzigartigkeit ist diese als Hochzeitskirche sehr beliebt.

Erwähnenswert ist die gotische, von Fuhrmänner erbaute Veits-Kirche.

Der Tiroler Freiheitskämpfer Kaspar Sautner war Ampasser. Nach ihm ist ein Wanderweg rund um Ampass benannt.

In den letzten Jahrzehnten machte Ampass wie viele andere Gemeinden im Umland von Innsbruck eine Entwicklung von einer durch Landwirtschaft geprägten in eine Wohngemeinde durch.

Der Gemeinderat der Gemeinde Ampass hat in seiner Sitzung am 10. Mai 2007 eine Änderung der Postleitzahl von 6060 auf 6070 beschlossen.

Bevölkerungsentwicklung


Politik

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt.[1]

Hubert Kirchmair wurde zum Bürgermeister und Andreas Kiechl zum Vizebürgermeister gewählt.

Partei Prozent Stimmen Sitze im Gemeinderat Koppelung
Gemeindeliste 39,35 % 377 6 A
Gemeinsam für Ampass ÖVP 28,39 % 272 4
Freiheitliche und unabhängige Ampasser Liste 14,30 % 137 2
Liste aktiver AmpasserInnen-Die Ampasser Grünen 11,90 % 114 1
Wirtschaft und Zukunft 6,05 % 58 0 A

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wappen

Auf dem Wappen ist eine schwarze Pestsäule auf grün-weiß-grünem Grund zu sehen. Das Weiß steht für das Salz der Salzstraße.

Nachbargemeinden

Aldrans, Hall in Tirol, Innsbruck, Rinn, Rum, Thaur, Tulfes

Taxerhofsee

Der kleine Taxerhofsee oder auch Köglmoor liegt auf 824 Metern Höhe ca. 2 km südlich oberhalb der Gemeinde Ampass im Ortsteil Taxerhof mit einer Fläche von 0,29 ha.

Er dient einerseits zur Fischaufzucht und ist nicht zum Baden freigegeben. Andererseits ist der See der Restbestand eines Feuchtbiotops und wurde von Ampass zum Naturschutzgebiet erklärt. An den Ufern befinden sich Schilfregionen und Feuchtwiesen mit einigen seltenen Pflanzengemeinschaften wie z. B. Kleinseggenrieden und Schwarzerlen. Er dient auch als Rückzugsgebiet für seltene Vögel wie z. B. Reiher, Bachstelze.

Im Moorsee werden vor allem Forellen und Karpfen aufgezogen. Das Moorwasser des Taxerhofsees hat eine gute Wasserqualität der Stufe I bis II. Er erhält Wasser durch Grundwasser und Zuleitung von der nahegelegenen Taxer Quelle.

Weblinks

  •  Commons: Ampass – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag über Ampass in der Datenbank Geschichte Tirol des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“

Einzelnachweis

  1. Gemeinde Ampass. wahlen.tirol.gv.at. Abgerufen am 26. August 2012.