Andreas Koller

Dieser Artikel behandelt den Journalisten Andreas Koller. Für den Hofadvokaten Andreas Koller aus dem 19. Jahrhundert siehe Andreas Koller (Hofadvokat).

Andreas Koller (* 24. Februar 1961 in Wien) ist ein österreichischer Journalist.

Andreas Koller ist Leiter der Wiener Redaktion, Chef des Ressorts Innenpolitik sowie seit 2006 stellvertretender Chefredakteur der Salzburger Nachrichten. Daneben ist Koller auch als Moderator von Diskussionsrunden, Sprecher bei Symposien und in TV-Diskussionen zu Themen des Journalismus und der österreichischen Innenpolitik tätig. Er war langjähriger Vorsitzender der Initiative Qualität im Journalismus und der Vereinigung der Parlamentsredakteurinnen und -redakteure. Weiters ist er Senatssprecher des Österreichischen Presserats, Vorstandsmitglied des Kuratoriums für Journalistenausbildung und Vorstandsmitglied des Presseclub Concordia. Im Publizistikbeirat des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) ist er stellvertretender Vorsitzender.

1985 promovierte Andreas Koller an der Universität Wien zum Dr. phil. in Politikwissenschaft/Publizistik. Er begann seine journalistische Laufbahn 1983 als freier Mitarbeiter im innenpolitischen Ressort der Zeitung Die Presse, wurde 1984 im selben Ressort Redakteur und wechselte 1988 zur Wiener Redaktion der Salzburger Nachrichten.

Im Jahr 2000 erhielt Koller den Kurt-Vorhofer-Preis für publizistische Leistungen im Bereich der politischen Berichterstattung. 2007 wurde er mit dem erstmals verliehenen Österreichischen Verfassungspreis geehrt. 2005, 2007, 2008, 2010 und 2012 wurde er vom Branchenblatt Der Österreichische Journalist als „Innenpolitikjournalist des Jahres“ geehrt. 2010 wurde er als Gewinner der Gesamtwertung überdies "Journalist des Jahres". 2012 wurde Koller mit dem René-Marcic-Preis des Landes Salzburg ausgezeichnet[1].

Einzelnachweise

  1. Presseaussendung des Landes Salzburg zur Preisverleihung 2012