Andreas Schnider

Andreas Schnider (* 3. Dezember 1959 in Graz) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP) und ehemaliger Landesgeschäftsführer der ÖVP-Steiermark. Er ist seit 2002 Mitglied des Bundesrates.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Schnider besuchte von 1966 bis 1970 die Volksschule Sacré-Cœur in Graz und danach von 1970 bis 1978 das Akademische Gymnasium in Graz. Nach der Matura studierte Schnider Theologie an der Universität Graz und schloss sein Studium 1982 mit dem akademischen Grad Mag. theol. ab. Schnider arbeitete in der Folge von 1983 bis 1989 als Universitätsassistent am Institut für Katechetik und Religionspädagogik an der Universität Graz und promovierte 1985 zum Dr. theol.. Zudem war er von 1982 bis 1989 als Religionslehrer an verschiedenen Gymnasien in Graz. Danach gründete er 1989 den Manumedia Schnider Verlag und war zwischen 1989 und 2001 als Abteilungsleiter am Religionspädagogischen Institut der Diözese Graz-Seckau beschäftigt. 1996 habilitierte er sich an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien als Universitäts-Dozent und war in der Folge 2006 Professor für das Fach Religionspädagogik und Katechetik sowie für den Hochschullehrgang Religionspädagogik.

Beruflich war Schnider von 2001 bis 2006 als Landesgeschäftsführer der Steirischen Volkspartei tätig. In dieser Funktion trat er nicht nur vehement für die „Ehe“ Homosexueller ein, sondern verlangte für diese auch das Recht der Kindesadoption.[1]

Politik

Schnider wurde am 10. Dezember 2002 Nachfolger von Fritz Grillitsch im Bundesrat. Nach der Landtagswahl 2005 wurde Schnider am 25. Oktober 2005 als Abgeordneter zum Steiermärkischen Landtag angelobt, legte sein Landtagsmandat jedoch nach der neuerlichen Wahl zum Bundesrat am 27. Oktober zurück.

Privates

Schnider ist verheiratet und Vater dreier Kinder.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Jahreskehraus des Bundesrats zum Eingetragenen Partnerschaft-Gesetz
  2. ots.at Lebenslauf des neuen steirischen ÖVP-Bundesrates Andreas Schnider, 17. Dezember 2002