Angelika Winzig

Angelika Winzig (* 9. Mai 1963 in Attnang-Puchheim) ist eine österreichische Politikerin (ÖVP) und Unternehmerin. Sie ist seit 2010 Mitglied des österreichischen Bundesrates.

Ausbildung und Beruf

Winzig besuchte von 1969 bis 1973 die Mädchenvolksschule in Attnang-Puchheim und wechselte 1973 an das Gymnasium in Vöcklabruck. Sie wechselte in der Folge an die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe in Bad Ischl und legte dort 1982 die Matura ab. 1982 begann sie ein Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien, wobei sie auch an der Universität Genf studierte und während ihrem Studium die Schwerpunkten Unternehmensführung, Krankenhausmanagement und Fremdenverkehr verfolgte. Sie schloss ihr Grundstudium 1987 mit dem akademischen Grad Mag. rer. soc. oec. ab und verfolgte im Anschluss ab 1987 noch ein Doktoratsstudium. 1989 promovierte sie zur Doktorin der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. soc. oec.). Nach ihrem Studium war Winzig von 1990 bis 1996 als Marketing-Managerin der BASF in Ludwigshafen beschäftigt, wobei sie in Europa, Asien den Vereinigten Staaten und Südamerika eingesetzt wurde. 1997 gründete sie die Pulverbeschichtungs- und Farbenkonfektionierungsfirma Powder Tech Dr. Winzig GmbH und wurde deren geschäftsführende Gesellschafterin.

Politik und Funktionen

Winzig begann ihre politische Karriere in der Lokalpolitik 2003 als Ersatzmitglied des Gemeinderates der Stadtgemeinde Attnang-Puchheim. Sie wurde 2004 zur Bezirksobfrau der Wirtschaftskammer Österreich des Bezirkes Vöcklabruck gewählt und wurde 2007 auch Bezirksobfrau des Österreichischen Wirtschaftsbundes im Bezirk Vöcklabruck. Sie ist seit 2007 zudem stellvertretende Bundes- und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft im Österreichischen Wirtschaftsbund und gehört der Spartenkonferenz Gewerbe und Handwerk/WKÖ seit 2010 als Mitglied an. Zudem wurde sie 2010 zur stellvertretenden Landesvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft der Wirtschaftskammer Oberösterreichs gewählt und übernahm 2011 das Amt der Vizepräsidentin der SME Union des Europäischen Wirtschaftsbundes. Winzing folgte am 1. Juni 2010 dem ausgeschiedenen Mitglied des Bundesrates Georg Spiegelfeld-Schneeburg nach und ist seitdem Bundesrätin. Sie ist im Bundesrat stellvertretende Ausschussvorsitzende im EU-Ausschuss und zudem Mitglied im Finanzausschuss und Mitglied im Wirtschaftsausschuss.

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