Anton Andergassen

Anton Andergassen (* 8. September 1893 in Feldkirch; † 3. Januar 1976 in Rankweil) war Geistlicher Rat und Pfarrer in Rankweil / Vorarlberg von 1954 bis 1976.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Sein Vater stammte aus Margreid im Südtiroler Unterland und war ein angesehener Bäcker in Feldkirch. Im Jahre 1911 begann Andergassen ein Theologiestudium am Priesterseminar in Brixen. Aufgrund der Kriegsereignisse empfing er die Priesterweihe bereits im Jahre 1916 in der Feldkircher Kapuzinerkirche. Die ersten Wirkungsstätten von Andergassen als Frühmesser waren in Gisingen und Hörbranz. Von 1926 bis 1935 war er als Beichtvater erstmals in Rankweil seelsorglich tätig. Bis 1951 war er als Wallfahrtspfarrer in der Pfarrkirche Mariä Geburt in Tschagguns und später 3 Jahre als Pfarrer in Dornbirn tätig. Im November 1954 kehrte er nach Rankweil zurück. Seine pastorale Aufgabe als Pfarrer in Rankweil dauerte 20 Jahre. Ein großer Teil dieser Zeit war für die Kirche eine Zeit der Reformen und er unterlag einer starken Einflussnahme durch den Bischof von Feldkirch und der Päpste in Rom.

Andergassen förderte in seinem Aufgabenbereich eine rege Bautätigkeit, z.B.: die Renovierung der Rankweiler Bergkirche und der Bau der St. Josef-Kirche.

Publikationen

  • Christus oder Buddha, Feldkirch 1932
  • Die Wunder Roms, Feldkirch [1933]
  • Ein Büchlein vom Sonntag, Feldkirch 1934
  • Maria, die Königin des Friedens, Feldkirch 1933
  • Ein Büchlein vom Glauben, Feldkirch 1934
  • Vom Glauben, Altenstadt, ca. 1970
  • Hl. Antonius von Padua, der grosse Wundertäter, Altenstadt ca. 1970

Literatur

  • Josef Kessler, Hans Sperandio: Rankweils Pfarrer "Ufm Berg" im 20. Jahrhundert. Rückschau in die Pastoral- und Gemeindeentwicklung. Rankweil 2007, ISBN 978-3-901469-19-0.

Weblinks