Ari Lebethier

Ari Lebethier (* 16. September 1961 in Wien) ist ein österreichischer Fotokünstler.

Er erlernte noch Anfang der achtziger Jahre bei Paul Goldman in Israel das Handwerk des Fotografen. Bei einem Aufenthalt im Kibbuz Lahav in der Nähe von Be'er Scheva entstanden erste Fotoarbeiten, eine umfangreiche Dokumentation über die nächtliche Bewachung des Grenzzaunes zum Westjordanland, ein Porträt der Scharfschützin Evelyna Klein sowie eine Dokumentation über den Niedergang der Beduinensiedlung Dahab in der Negev-Wüste.

Danach kamen vorwiegend Presse-, vor allem sportfotografische und journalistische Arbeiten für unterschiedliche Agenturen, hauptsächlich für den Radsport auf La Palma (Kanaren) und Mallorca.

2006, nach einem folgenschweren Unfall bei einem Radrennen in Spanien, bei dem zwei Freunde verunglückten, wandte sich Lebethier wieder der Kunstfotografie zu und gründete das “archiv der erinnerung“. In der Folge erschienen dazu zahlreiche Fotoarbeiten und Publikationen.

Vorwiegend verwendet er modernste Digitaltechnik, legt aber größten Wert auf die Authentizität seiner Fotos. Umfangreiche Bildbearbeitungen lehnt er genauso ab wie Bildmontagen.

Publikationen (Auswahl)

  • 27 porträts (2010)
  • a diary of bad and tender dreams (2009)
  • gone landscapes - 17 verschollene landschaften (2010)
  • hua hin mon amour (2010)
  • anbetung (2011)
  • don't panic your busy busy sparkling stars (2009)

Ausstellungen (Auswahl)

  • Galerie Stein NY (2008)
  • artclub Rom (2009)
  • Photo California (2009)
  • Galerie Bachlechner, Graz (2010)
  • Fotowerk Wien (2010)
  • mofa#2 - Fotowerk Wien (2011)

Weblinks