Arnold Spitz

Arnold Spitz
Rechtsform
Gründung 1901
Auflösung 1908
Auflösungsgrund Bankrott
Sitz Wien
Leitung Arnold Spitz
Branche Automobilhersteller
Produkte Automobile

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Arnold Spitz war ein Hersteller von Automobilen aus Österreich-Ungarn.[1][2]

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensgeschichte

Arnold Spitz betrieb einen Autohandel in Wien, laut einer Anzeige von 1904 das Älteste und größte Automobilgeschäft Österreich-Ungarns.[1][3] Er vertrieb Fahrzeuge von Benz & Cie., De Dion-Bouton und Mercedes.[1][2] 1901 engagierte er Otto Hieronimus zur Entwicklung eines eigenen Automobils.[1] Im März 1902 begann die Fertigung, und zwar mangels einer eigenen Produktionsstätte bei Gräf & Stift.[1][4] Der Markenname lautete Stift.[1] Am 7. Januar 1907 wurde das Konkursverfahren eröffnet.[1][4] Die Produktion lief noch bis 1908.[1] Insgesamt entstanden etwa 30 Fahrzeuge.[2] Ein Fahrzeug ist erhalten geblieben.[5]

Fahrzeuge

In den ersten Modellen kamen Einbaumotoren von De Dion-Bouton mit wahlweise 8 PS oder 12 PS Leistung zum Einsatz.[2][3] 1905 erschien das Modell 24/30 PS mit einem Vierzylindermotor.[2] Fahrgestell und Motor entstanden bei einem ungarischen Waggonhersteller[2], und zwar entweder bei Ganz[5] oder bei Rába[1][3][4]. Spitz gab dort am 2. Januar 1905 zehn Fahrgestelle in Auftrag, die am 8. Juni 1905 ausgeliefert wurden.[3]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h i Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.
  2. a b c d e f Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. a b c d Seper, Pfundner, Lenz: Österreichische Automobilgeschichte.
  4. a b c Seper, Krackowizer, Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute.
  5. a b Bundesdenkmalamt vom Dezember 2008 (abgerufen am 27. Januar 2013)