August Stimpfl

August Stimpfl (* 2. März 1924 in Imst; † 21. Mai 2010 ebenda) war ein österreichischer akademischer Maler.

Leben

August Stimpfl besuchte zunächst in Innsbruck die Kunstgewerbeschule und studierte dann bis 1951 bei Robin Christinan Andersen und Herbert Boeckl an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Seine Malereien in Acryl wurden in zahlreichen mitteleuropäischen Städten ausgestellt, unter anderem in Wien, Basel, München, Stuttgart und Zürich. Zu seinen weiteren Schwerpunkten zählten Kunst am Bau, kleinere Zeichnungen sowie Radierungen und Monotypien.[1] Der Künstler hat sich vor allem mit dem menschlichen Körper und hier vor allem mit der Frau auseinandergesetzt. Gott sei für ihn jedenfalls weiblich, die Frau „Madonna genauso wie Domina, Liebende wie Leidende, Erhöhte ebenso wie Erniedrigte, Liegende wie Stehende“, hat er in einem Interview festgehalten.[2] Damit sind auch die großen Themen Stimpfls vorgegeben: Freude und Leid, Leben und Tod, aber auch Erlösungssehnsucht.[3] Stimpfl wird neben Max Weiler und Paul Flora zu den wichtigsten Tiroler Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg gezählt.[4]

Einzelnachweise

  1. 'Galerie Welz' Salzburg (Abgerufen am 14. Juli 2012)
  2. Tiroler Tageszeitung - Der große Menschenmaler (Abgerufen am 14. Juli 2012)
  3. August Stimpfl - Bilder 2001-2010 (Abgerufen am 14. Juli 2012)
  4. Ein unentdeckter Archipel - Der tiroler Maler August Stimpfl (Abgerufen am 14. Juli 2012)

Weblinks