August Wilhelm von Braun

August Wilhelm von Braun (* 1701 in Giersleben; † 28. Juni 1770 in Groß-Glogau) war ein königlich-preußischer Generalleutnant, Chef des Infanterie-Regiments Nr. 37 und Ritter des Ordens Pour le Mérite.

Seine Eltern waren Adam Friedrich von Braun (* 24. Dezember 1661; † 12. November 1738) und Anna Margarethe von Lattorf (* 2. November 1668; † 5. Juni 1706)[1]. Sie waren in Anhalt-Köthen ansässig. Sein jüngerer Bruder, der General Heinrich Gottlob von Braun (1714–1798), war der Sohn der zweiten Frau Eleonore Sophie von Polenz (* 13. Januar 1681).[2]

Leben

August Wilhelm von Braun trat zunächst dem Infanterie-Regiment Nr. 3 (Anhalt) bei. Dort wurde er 1722 Fähnrich, 1725 Seconde-Lieutenant und 1734 Premier-Lieutenant. Schon 1738 wurde er Stabshauptmann und 1750 wirklicher Hauptmann. Im April 1746 wurde er zum Major befördert und 1757 Oberstleutnant und bald nach Oberst. Schon im Dezember 1759 war er Generalmajor und 1759 Chef des Infanterie-Regiments Nr.37 (Kurssel). Im August 1767 wurde er Generalleutnant.

Er war an den Feldzügen von 1744 bis 1763 beteiligt. In den Schlachten von Prag und Kolin wurde er verwundet. Für seine Tapferkeit beim Gefecht von Strehlen wurde er mit dem Pour le Mérite. Während des siebenjährigen Krieges hat er mit dem Generalmajor Wobersnow den Fürst Sulkowski mit, dieser wurde wegen Unterstützung der russischen Truppen in seiner Residenz in Lissa verhaftet und nach Glogau gebracht.[3]

August Wilhelm von Braun war mit Gisela Henriette von Wuthenow verheiratet.

Literatur

  •  Anton Balthasar König: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. I, Arnold Wever, Berlin 1788, S. 216 (August Wilhelm von Braun in der Google Buchsuche).

Einzelnachweise

  1. nach: Anna Margarethe von Lattorf
  2. Nach: Familie Lattorf
  3.  Johann Samuel Heinsi (Erben): Fortgesetzte neue genealogisch-historische Nachrichten. Band XIV, Leipzig 1763 (Sulkowski in der Google Buchsuche).