Austria Metall

Dieser Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: es mangelt u. a. an "neutralen" belegen und die "historie" nicht korrekt "wiedergegeben" (dazu gehören auch "auslassungen") Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Dieser Artikel beschreibt die österreichische AMAG. Für das Schweizer Handelsunternehmen siehe AMAG Gruppe
AMAG Austria Metall AG
Amag-logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN AT00000AMAG3
Gründung 1938
Sitz Ranshofen bei Braunau am Inn
Leitung Gerhard Falch (Vorstandsvorsitzender)
Mitarbeiter 1.344 (2011)[1]
Umsatz 813,1 Mio. Euro (2011)[1]
Branche Aluminiumindustrie
Website www.amag.at

Die AMAG Austria Metall AG, kurz AMAG, am Standort Ranshofen in der Gemeinde Braunau am Inn (Oberösterreich) ist der größte österreichische Aluminiumkonzern. Sie ist Anbieter von Primäraluminium und Aluminiumhalbzeugprodukten.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensgeschichte

Die Aluminiumhütte wurde nach dem Anschluss 1938 als Mattigwerk, nach dem Fluss Mattig, in Ranshofen bei Braunau am Inn gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzten US-Truppen das Werk und übergaben 1946 an die wiedererrichtete Republik Österreich, die es schließlich 1948 als Österreichische Metallwerke AG (ÖMAG) verstaatlichte. Später wurde der Name in Vereinigte Aluminiumwerke AG (VAW) geändert. Im Jahr 1957 wurde die VAW mit dem Buntmetallwerk in Berndorf mit der Arthur Krupp AG zur Vereinigten Metallwerke Ranshofen-Berndorf AG (VMW) zusammengelegt. Um die Produktionspalette zu erweitern, wurde 1983 das Felgenwerk Alu-Guß GmbH als 100 %ige Tochter der VMW gegründet, das dann später an die Borbet Gruppe verkauft wurde. Nach der Privatisierung wurde 1984 Berndorf ausgegliedert und 1988 verkauft. Der Restkonzern in Ranshofen benannte man in Austria Metall AG (AMAG) um. Im Jahr 1987 war die AMAG der einzige Staatsbetrieb, der Gewinne erzielte und nach Verlusten durch die ÖIAG ausgeglichen wurden. Generaldirektor war zu dieser Zeit Rudolf Streicher. 1996 wurde die AMAG privatisiert. Durch das Management-Buyout von Klaus Hammerer (40 %) mit Beteiligung von Constantia (40 %) und Arbeitnehmer Privatstiftung(20 %). 2007 kam es zum Aktienverkauf Hammerers an die Constantia Packaging AG, mit der Ausnahme der ehem. AMAG extrusion GmbH (Presswerk), die im Besitz Hammerers bleibt (jetzt HAI Hammerer Aluminium Industries GmbH). Außerdem wurde der Ankauf von 10 % der Arbeitnehmerstiftung durch die Constantia schließlich im November 2007 abgeschlossen. Seit Ende Juli 2009 hält die Constantia Packaging AG 90 % der AMAG Aktien, nachdem sie 16,55 % von der holländischen Constantia Packaging B.V. gekauft hat, die AMAG Arbeitnehmer Privatstiftung hält unverändert 10 % der Aktien.[2] Seit dem 8. April 2011 werden die Aktien der AMAG Austria Metall AG unter dem Börsenkürzel "AMAG" und der ISIN (International Securities Identification Number) AT00000AMAG3 im amtlichen Markt (Prime Market) der Wiener Börse gehandelt. Ab dem 24. September 2012 ist das Unternehmen im ATX vertreten.

Konzerndaten

2011:

  • Umsatz (Mio. €): 813
  • Mitarbeiter: 1.344

2010:

  • Umsatz (Mio. €): 728
  • Mitarbeiter: 1.306

Operative Gesellschaften und Betriebe

Kennzahlen 2011

  • AMAG rolling GmbH
    • Absatz: 146.800 Tonnen
    • Umsatz (Mio. €): 547
    • Beschäftigte: 992
    • Hauptmärkte: Deutschland, Österreich, Frankreich, England, Italien, Beneluxstaaten, USA, Südostasien
    • Hauptabnehmer: Verpackungsbranche, Maschinenbau, Transport-, Elektro- und Bauindustrie, Ski- und Sportartikelhersteller
    • Hauptprodukte: Glanzqualitäten, Trittbleche, Shates, Platten, Bleche und Bänder, Kathodenbleche, lotplattierte Werkstoffe, hochfeste Werkstoffe (z.B. Titanal) für Sport und Industrie, aber auch unterschiedlichste Legierungen für Automotive- und Luftfahrtindustrie
  • AMAG casting GmbH
    • Absatz: 77.000 Tonnen
    • Umsatz (Mio. €): 131
    • Beschäftigte: 116
    • Hauptmärkte: Deutschland, Österreich, Italien, Beneluxstaaten
    • Hauptprodukte: HSG-Massel, 2-Teiler-Massel, Sows und Flüssigaluminium
    • Hauptkunden: Automobil- und Zuliefererindustrie, Maschinenbau
  • AMAG metal GmbH (Metallhandelsgesellschaft), wickelt als Metallhandelsgesellschaft den Metallfluss der AMAG Gruppe ab und stellt damit die Schnittstelle des Konzerns zum Rohstoffmarkt dar.
  • AMAG service GmbH
  • Aluminerie Alouette
    • Produktion gesamt (t/Jahr): 570.000
    • 20 % Anteil AMAG (t/Jahr): 114.000
    • Partner: Alcan (40 %), Hydro (20 %), SGF/Marubeni (20 %)
    • Beschäftigte: 1.000
    • Produkte:

Produkte

Die Austria Metall AG ist führender Anbieter von:

  • hochqualitativen Walzprodukten
  • Gusslegierungen in Form von Masseln und Flüssigmetall
  • Primäraluminium

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Austria Metall AG: Finanzbericht 1. Halbjahr 2011
  2. Constantia Packaging AG übernimmt 16,55 % AMAG - Anteile von Constantia B.V.