B37 (Verein)

Der Sozialverein B37 bietet seit 1988 akut wohnungslosen Menschen in Linz Wohnmöglichkeit und Betreuung an.

Selbst beschreibt sich der Verein als „klientInnenorientiertes Dienstleistungsunternehmen des sozialen Sektors“.

Als 1988 die Heilsarmee Linz verließ, kaufte die Stadt Linz das Gebäude und der Verein übernahm die sozialpsychologische Arbeit mit wohnungslosen Erwachsenen an dessen Standort in der Bethlehemstraße 37. Heute ist die Arbeit des Vereins geprägt von multidisziplinärer, klientenzentrierter Sozialarbeit in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen (z.B. Landesnervenklinik Wagner-Jauregg).

Der Vorstand des B37 ist mit Vertretern der Stadtpolitik und -verwaltung und Fachleuten aus dem Sozialbereich besetzt. In 9 verschiedenen Einrichtungen übernimmt der Verein operativ Aufgaben der städtischen Sozialverwaltung. Die Finanzierung erfolgt wesentlich über das Land Oberösterreich und die Stadt Linz. Sponsor-Gelder erhält der Verein unter anderen Unternehmen auch von der HYPO Oberösterreich und der Linz AG.

Das B37 betreibt als Stützpunkt der zentralen Aufnahme ein psychosozial betreutes Wohnheim. Weitere Einrichtungen des Vereins, welche niederschwellige Betreuung anbieten:

  • ALOA - „Aktiv Leben ohne Alkohol“ ein Wohnheim für entwöhnte wohnungslose Erwachsene.
  • SCHU - Übergangswohnheim für meist durch Delogierung wohnungslos gewordener Erwachsener. Das Heim in der Schumannstraße soll ein "Sprungbrett zur eigenen Wohnung" sein.
  • NOWA - Notschlafstelle mit 59 Betten zur Versorgung von akut wohnunglosen Menschen.
  • OBST - „Outreachwork“ Sozialarbeit für wohnungslose Menschen im Linzer Stadtgebiet, co-finanziert durch die ÖBB.
  • MOWO - Mobile, zugehende Wohnbetreuung bietet die Nachbetreuung für selbstständiges Wohnen im eigenen Wohnraum.
  • TAGO - Die Tagesstruktur Goethestraße organisiert Tagesabläufe für wohnungslose Erwachsene.
  • PSD - Der psychologische Dienst betreut Klienten des Vereins B37 durch Krisenintervention, Diagnostik und Therapie.
  • ABS - Alkoholberatungsstelle mit moderierten Selbsthilfegruppen und Angehörigen-Beratung.

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