BWT AG

BWT AG
Logo der BWT AG
Rechtsform Aktiengesellschaft (Österreich)
ISIN AT0000737705
Gründung 1990
Sitz Mondsee
OsterreichÖsterreich Österreich
Leitung Andreas Weißenbacher (Vorstandsvorsitzender)
Leopold Bednar (Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiter 2.800 (2010)
Umsatz 476 Mio. EUR (2011)
Branche Umweltschutz
Produkte Wasseraufbereitungstechnik
Website www.bwt-group.com

Die BWT AG (für Best Water Technology) mit Sitz in Mondsee (Oberösterreich) ist ein börsennnotiertes Wassertechnologieunternehmen. Laut eigenen Angaben ist das Unternehmen Marktführer in diesem Segment in Europa.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Die Best Water Technology-Gruppe entstand 1990 durch ein Management-Buy-Out und ist heute ein führende Wassertechnologie-Unternehmen mit 2.800 Mitarbeitern in über 70 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften[1]. 98 % der Mitarbeiter befinden sich in Europa.

BWT hat im Sommer 2009 von der Christ Water Technology Gruppe deren Pharmaaktivitäten übernommen und baut somit ihre Pharmawasser-Aktivitäten weiter aus.[2] Im Jahr 2010 erfolgte der Markteinstieg im Großbritannien, wo BWT nun mit 160 Mitarbeitern vertreten ist.[3] Der nächste Schritt ist die Markteinführung der neuen Magnesium Tischwasserfilter, die mit einem umfangreichen Investitionsprogramm in Österreich und Deutschland unterlegt ist.[4]

Produkte

Das Produktspektrum bietet Wasseraufbereitungslösungen für Trinkwasser, Prozesswasser und Reinstwasser (z.B. Heizungswasser, Kessel-, Kühl- und Klimaanlagenwasser, Wasser für Restaurants, Coffee Shops, Labors und Spitäler) sowie Dienstleistungen für Privathaushalte (Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser), Hotels, Gewerbe und Industrie bzw. für alle, die Wert auf Sicherheit, Hygiene, Gesundheit und Schutz von Wasser führenden Installationen und Geräte vor Schmutzpartikeln, Korrosion, Kalk, Bakterien etc. legen. Neu im Programm sind Tischwasserfilter sowie Profi-Filter für die Gastronomie mit geschmackverbesserndem Magnesium.

Das Produktportfolio umfasst das gesamte Technologie-Spektrum der Wasseraufbereitung. Filter, AQA total Kalkschutz, Enthärter, Desinfektion (UV, Ozon, Chlordioxid, etc.), Dosiertechnik, Membrantechnik (Mikro-, Ultra-, Nanofiltration, Umkehrosmose (RO)) und Hygienemanagement (Legionellenschutz) sind Beispiele anerkannter Verfahren. Ein weiteres Geschäftsfeld wurde durch die Entwicklung von Membranen für Brennstoffzellen und Batterien erschlossen.

Die Produktion erfolgt an den vier Hauptstandorten Paris (Frankreich), Schriesheim (Deutschland), Aesch (Schweiz) und Mondsee (Österreich), die Forschung und Entwicklung ist ebenfalls auf vier Standorte aufgeteilt.

Die BWT-Aktie

Seit Mai 1992 ist das Unternehmen an der Wiener Börse notiert. Der Streubesitz beträgt rund 73 %, die WAB-Privatstiftung hält rund 26 %.[5] WAB-Privatstiftung ist eine von Herrn Andreas Weißenbacher, dem CEO von BWT, kontrollierte Privatstiftung.

Im September 2012 gab WAB-Privatstiftung bekannt, gemeinsam mit der FIBA Beteiligungs- und Anlage GmbH zusätzliche Aktien erworben zu haben und somit mehr als 30 % der auf die ständig stimmberechtigten Aktien entfallenden Stimmrechte an der BWT erlangt zu haben. Als Folge dessen wird WAB ein Pflichtangebot auf sämtliche Aktien der BWT abgeben.[6]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hermann Simon erwähnt die BWT AG in seinem gleichnamigen Buch als Beispiel für einen „Hidden Champion“. (Hidden Champions des 21. Jahrhunderts : Die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer. Frankfurt a. M.: Campus, 2007. - ISBN 978-3-593-38380-4. S. 22.
  2. EANS-Adhoc: BWT Aktiengesellschaft / BWT übernimmt Pharmawassergeschäft von CHRIST
  3. http://www.bwt-group.com/DE/Presse/Pressemeldungen/Pressearchiv-2010/20100712_BWT-erwirbt-UK-Tochter-von-Culligan.htm
  4. http://www.bwt-group.com/DE/Presse/Pressemeldungen/Pressearchiv-2010/20101222_BWT-erhoeht-Investitionstempo.htm
  5. http://www.bwt-group.com/de/investoren/die-aktie/Seiten/Ueberblick-die-Aktie.aspx
  6. Öffentliches Pflichtangebot gemäß §§ 22 ff ÜbG der WAB Gruppe an die Aktionäre der BWT Aktiengesellschaft. BWT Pressemitteilung. 14. September 2012, abgerufen am 19. Oktober 2012 (pdf).