Bahnstrecke Bürmoos–Trimmelkam

Bürmoos–Trimmelkam
Streckennummer (ÖBB): 210
Streckenlänge: 8,816 [1] km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse: C 3
Stromsystem: 1000 Volt =
Maximale Neigung: 17 
Minimaler Radius: 168 m
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Strecke – geradeaus
von Lamprechtshausen
Bahnhof, Station
0,000 Bürmoos
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Salzburg
   
0,200 Bürmoos Haltestelle (bis 14. Dezember 1980)
Haltepunkt, Haltestelle
1,400 Eching
Haltepunkt, Haltestelle
2,600 Irlach (seit 1976)
Haltepunkt, Haltestelle
3,600 St. Georgen bei Salzburg
   
Landesgrenze Salzburg / Oberösterreich
Haltepunkt, Haltestelle
5,000 St. Pantaleon Reith
Haltepunkt, Haltestelle
6,300 Wildshut
Haltepunkt, Haltestelle
7,100 Eiferding
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
zum Kraftwerk Riedersbach
Bahnhof, Station
8,400 Riedersbach (bis 1993: Trimmelkam Haltestelle)
   
8,816 Trimmelkam 431 m ü. A.
   
Diepoltsdorf (ab 2013)
   
Ostermiething (ab 2013)
Haltestelle Sankt Georgen bei Salzburg

Die Bahnstrecke Bürmoos–Trimmelkam ist eine 8,816 Kilometer lange Nebenbahn in Österreich. Sie wurde ab 1949 als eine der letzten Eisenbahnstrecken des Landes erbaut und am 1. April 1951 in Betrieb genommen. Die normalspurige und elektrifizierte Strecke wird vor Ort meist als Lokalbahn bezeichnet. Sie zweigt in Bürmoos von der Lokalbahn Salzburg–Lamprechtshausen ab, mit der sie betrieblich eng verbunden ist. Die Stichbahn nach Trimmelkam wird seit Anfang 1993 von den Salzburger Stadtwerken – die 2000 in der Salzburg AG aufgingen – betrieben und ist als S11 in das Netz der S-Bahn Salzburg integriert. Ein Teil der Züge verkehrt durchgehend von und nach Salzburg Lokalbahnhof. Bis Ende 1992 wurde die Trimmelkamer Bahnstrecke von der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft betrieben, was für die Fahrgäste mit einem generellen Umsteigezwang in Bürmoos verbunden war. Eine wichtige Rolle spielte früher der Güterverkehr für die Salzach-Kohlenbergbau-Gesellschaft (SAKOG), dieser war auch ausschlaggebend für die Errichtung der Strecke. Der Personenverkehr wurde erst am 18. Mai 1952 aufgenommen.[2]

Die oberösterreichische Landesregierung plant, die Strecke um circa drei Kilometer über Diepoltsdorf bis nach Ostermiething zu verlängern. Der Baubeginn soll 2012 erfolgen, die Fertigstellung ist für 2013 geplant.[3] Der neue Endbahnhof soll sich am Ortsrand von Ostermiething befinden.[4] Eine ursprünglich ins Auge gefasste Streckenverlängerung bis Burghausen oder Braunau wird hingegen nicht mehr verfolgt.

Literatur

  • Alois Fuchs: Salzburger Nahverkehr, Verlag A. Winter, Salzburg 1986, ISBN 3-85380-053-X
  • Heinrich Harrer, Bruce Holcomb: Salzburger Lokalbahnen, Verlag Slezak, Wien 1980, ISBN 3-900134-14-6
  • Gunter Mackinger: Die elektrische Lokalbahn in Salzburg, Verlag Pospischil, Wien 1992
  • Gunter Mackinger: Die Salzburger Lokalbahn – Gestern Heute Morgen, Salzburger Stadtwerke, Salzburg 1996

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Schienennetznutzungsbedingungen der Salzburger Lokalbahn
  2. Die Salzburger Lokalbahn auf www.regionale-schienen.at
  3. Verlängerung der Salzburger Lokalbahn bis Ostermiething
  4. Projektstudie (PDF-Datei)