Bankhaus Spängler

  Bankhaus Carl Spängler & Co. AG
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Das denkmalgeschützte Bazar-Gebäude in der Schwarzstraße 1 - Hauptsitz der Bank seit 1905.
Staat Österreich
Sitz Salzburg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Bankleitzahl 195 30[1]
BIC SPAEAT2S[1]
Gründung 1828
Website www.spaengler.at
Geschäftsdaten 2011[2]
Bilanzsumme 1.236,0 Mio. Euro
Geschäftsstellen 14
Leitung
Vorstand Helmut Gerlich (Sprecher)
Werner Zenz
Rudolf Oberschneider
Franz Welt
Aufsichtsrat Heinrich Spängler (Vors.)

Das Bankhaus Carl Spängler & Co. AG ist das älteste Bankhaus Österreichs[3] und hat seinen Firmensitz seit der Gründung 1828 in der Landeshauptstadt Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Filialen

Außer dem Hauptsitz in der Schwarzstraße 1 betreibt die Bank derzeit (2011) in der Stadt Salzburg noch vier weitere Zweigstellen und im Pinzgau ebenfalls vier. Zwei weitere in Wien (Stephansplatz und Dorotheergasse), sowie je eine in Tirol und in Oberösterreich, wobei die in Oberösterreich im denkmalgeschützten Schmidtberger-Haus untergebracht ist, das die Bank 1999 erworben hat und sanierte.[4]

Geschichte

Gegründet wurde das Bankhaus Spängler durch Johann Alois Duregger, der 1828 um die gewerberechtliche Bankgenehmigung ansuchte. Im Jahr 1854 stieg Carl Spängler zuerst in das Unternehmen ein und heiratete ein Jahr später die Tochter Dureggers.[5] Heute leitet die siebente Generation der Familie Spängler seit 1855 das Bankhaus.

Literatur

  • Richard Ahne: 100 Jahre Bankhaus Spängler. Salzburg 1928
  • Gertrude Mayr: Geschichte des Bankhauses Carl Spängler & Co. Phil. Diss. Univ. Wien 1973.
  • Harald Pfeil: Die Entwicklung des Bankhauses Carl Spängler & Co nach 1945 – historische Betriebsanalyse. Diss. Linz 1986
  • Festschrift zum Familientag 1977. „300 Jahre Wappenbrief Spängler & Stammbaum des Salzburger Zweiges der Familie Spängler. Salzburg 1977
  • Brigitte Heuberger: Handelsbeziehungen zwischen Venedig und Salzburg am Beispiel der Familien Spängler. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Band 125. Im Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 2005.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Eintrag im Kreditinstitutsverzeichnis bei der Oesterreichischen Nationalbank
  2. Geschäftsbericht 2011
  3. Echo: Menscheln erlaubt!; abgerufen am 4. Dez. 2011
  4. Maik Novotny: Im Land der Königskunden. Der Bauherrenpreis rollt den Auftraggebern einen Teppich aus. Der Standard, Album, 26. November 2011
  5. Salzburgmuseum: Die Spängler - Familiengeschichte; abgerufen am 4. Dez. 2011