Barbara Kappel

Barbara Kappel (* 1965) ist eine österreichische Politikerin. Seit 2010 sitzt sie im Wiener Landtag und Gemeinderat für die FPÖ.

Barbara Kappel verfügt über ein Doktorat der Wirtschaftswissenschaften, nachdem sie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Innsbruck und Wien studierte.[1]

Von 2000 bis 2006 arbeitete Kappel als Büroleiterin von Thomas Prinzhorn und nebenbei in einigen Agenturen, die der Industriellenvereinigung nahestehen. Seit 2006 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin des Beratungsunternehmens Austrian Technologies.[2]

Im Jahr 2010 war Kappel Teil einer FPÖ-Kampagne, in der sie als Wirtschafts- bzw. Finanzministerin im Schattenkabinett von Heinz-Christian Strache vorgestellt wurde. März 2010 war sie Teil der FPÖ-Liste Pro Mittelstand bei den Wirtschaftskammerwahlen. Nach der Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2010, wo sie auf Platz 6 der freiheitlichen Liste gesetzt war, zog sie in den Landtag ein.[3]

Die Wochenzeitung Die Zeit (Österreich-Ausgabe) berichtete im Herbst 2011, Kappel habe in Osteuropa für ein Wasser geworben, dessen Vertriebssystem die Zeitung in die Nähe eines so genannten Pyramidenspiels rückte; Kappel betonte dagegen, nur in der Gründungs- und Produkteinführungsphase ehrenamtlich und nicht operativ für das Unternehmen tätig gewesen zu sein.[4]

Einzelnachweise

  1. http://www.fpoe-wien.at/index.php?id=1200&maID=1520&cHash=440b2e510820fc74995e951e77878050
  2. http://derstandard.at/1304551367527/derStandardat-Interview-Unsere-Politik-ist-nicht-populistisch-sondern-pragmatisch
  3. http://derstandard.at/1282979136150/Barbara-Kappel-Straches-Frau-fuers-Gehobene
  4. Herwig G. Höller: Die Mutter des Wunderwassers. In: Die Zeit, 27. Oktober 2011.