Baroni von Cavalcabò

Das Wappen der Familie Baroni von Cavalcabò

Die Baroni von Cavalcabò waren eine römisch-katholische adelige Familie.

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Geschichte

Ein Baroni soll einst auf einem Ochsen einen Fluss übersetzt haben, um seine Landsleute vor dem nahenden Feind zu warnen (Cavalcabo = Ochsenreiter). Caspar Anton Baroni von Cavalcabo (* 1682 in Sacco; † 1759) war Kunstmaler. In die Tiroler Adelsmatrikel immatrikuliert wurden die Baroni von Cavalcabo 1805. Seit 1871 scheinen sie im Mannesstamm erloschen. Eine Nachkommin war die Komponistin Julie Baroni von Cavalcabò verh. von Webenau (* 16. Oktober 1813; † 1887). Ihr widmete Robert Schumann seine Humoreske B-Dur op. 20 (1838/39). Ihr Vater war der Hauptregierungsrat Ludwig Cajetan Baroni von Cavalcabò und ihre Mutter war die Sängerin Josephine Baroni von Cavalcabò, die spätere Geliebte und Alleinerbin von Mozarts Sohn Franz Xaver Wolfgang Mozart.

Wappen

In Blau auf einem silbernen Ochsen einen grünen Berg hinanspringend, ein geharnischter Mann mit einem Schwert in der Rechten. - Auf dem Helm wachsend ein geharnischter Mann mit dem Schwert. - Decken: blau-silber (?).

Quellen & Literatur

  • Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Die tirolische Nation, 1790-1820. Innsbruck 1984
  • Walter Hummel: W. A. Mozarts Söhne. Kassel/Basel 1956

Weblinks