Bartolo Musil

Bartolo Musil (* 1974 in Klagenfurt) ist ein österreichischer Sänger und Komponist.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung

Schon als Kind war er als Musiker tätig und erhielt Klavier-, Gesangs- und Kompositionsunterricht. Er studierte dann an den Musikhochschulen Salzburg, Wien und Detmold bei Lehrern wie Walter Berry und Thomas Quasthoff.

Tätigkeit als Sänger

Als Konzert- und Opernsänger - mit einem Repertoire vom Frühbarock bis zum experimentellen zeitgenössischen Musiktheater - ist Bartolo Musil im Wiener Musikverein und Konzerthaus, in der Berliner Philharmonie, der Frankfurter Oper, beim Carinthischen Sommer und bei anderen bedeutenden europäischen Veranstaltern aufgetreten hat dabei mit wichtigen Orchestern, Dirigenten und Regisseuren zusammengearbeitet. Mit der Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo, die er mit nur zwei Wochen Vorbereitung in einer großen Produktion beim deutschen Festival „Antikenfestspiele“ in Trier übernahm, errang er einen besonderen Erfolg bei Publikum und Kritik und wurde von der Zeitschrift Opera Now als eine der Entdeckungen des Jahres gelistet. Im Jahr 2007 veröffentlichte die italienische Plattenfirma Bongiovanni seine erste Solo-CD Virtuosity - il Baritono Barocco. In der Spielzeit 2009/2010 sang Musil den Papageno in Mozarts Zauberflöte und den Pluto in Georg Philipp Telemanns Orpheus am Theater Magdeburg. Bartolo Musil ist mehrfacher internationaler Preisträger.

Tätigkeit als Komponist

Als Komponist hat Bartolo Musil Auftragswerke in großer Besetzung für Veranstalter wie das Konzerthaus und den Musikverein in Wien und eine Auftragsoper für den Carinthischen Sommer verfasst. Einige seiner Werke wurden für Radio und Tonträger produziert. Beim Carinthischen Sommer 2008 hat er seinen neuen Liederzyklus nach Peter Turrini selbst uraufgeführt.

Trivia

Der österreichische Schriftsteller Robert Musil und der Orientalist Alois Musil sind Vorfahren von Bartolo Musil.

Weblinks