Bauklasse (Österreich)

Der Begriff Bauklasse nach österreichischem Recht ist eine Regelung für die Errichtung von Gebäuden auf Grundstücken und beschreibt die maximal erlaubte Bauhöhe. Der jeweilige Bebauungsplan ist Teil des örtlichen Flächenwidmungsplans. Bauklassen werden in Österreich von den jeweiligen Bundesländern festgelegt.

Bauklassen in Wien:

Nach der Wiener Bauordnung ist die Gebäudehöhe für Wohngebiete und gemischte Baugebiete in sechs Klassen eingeteilt:

  • Bauklasse I mindestens 2,5 m, höchstens 9 m
  • Bauklasse II mindestens 2,5 m, höchstens 12 m
  • Bauklasse III mindestens 9 m, höchstens 16 m
  • Bauklasse IV mehr als 12 m, höchstens 21 m
  • Bauklasse V mehr als 16 m, höchstens 26 m
  • Bauklasse VI mehr als 26 m

Dabei ist jedoch zu beachten, dass Gebäude, die von der Verkehrsfläche aus gesehen zur Gänze hinter anderen Gebäuden errichtet werden, die Mindesthöhe nicht einhalten müssen [1].

Bauklassen in Niederösterreich:

Nach der Niederösterreichischen Bauordnung wird in neun Bauklassen unterteilt:[2]

  • Bauklasse I bis 5 m
  • Bauklasse II über 5 m bis 8 m
  • Bauklasse III über 8 m bis 11 m
  • Bauklasse IV über 11 m bis 14 m
  • Bauklasse V über 14 m bis 17 m
  • Bauklasse VI über 17 m bis 20 m
  • Bauklasse VII über 20 m bis 23 m
  • Bauklasse VIII über 23 m bis 25 m
  • Bauklasse IX (Hochhaus)über 25 m

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Wiener Stadtentwicklungs-, Stadtplanungs- und Baugesetzbuch (Bauordnung für Wien – BO für Wien)
  2. Übersicht über Bauordnungen, Baugesetze und andere wichtige Informationen im Baugebiet

Weblinks

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