Beat Kammerlander

Beat Kammerlander (* 1959 in Nüziders/Vorarlberg) ist ein österreichischer Sportkletterer.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Beat Kammerlander zählt zu den weltbesten Sportkletterern und hat maßgeblich zur Entwicklung des Klettersports beigetragen, insbesondere im alpinen Gelände. Seine Erstbegehung „Unendliche Geschichte“ aus dem Jahr 1991 im Rätikon ist die erste alpine Felsroute im oberen zehnten Grad. Darüber hinaus zählte seine Route „Silbergeier“ (Schwierigkeit X+ (UIAA),1994) jahrelang zu den drei schwersten Alpintouren der Welt, der Trilogie, bis Alexander Huber mit „Bellavista“ in der Nordwand der Westlichen Zinne im Jahre 2001 eine noch schwerere Route klettern konnte. Auch als Sportkletterer war er sehr erfolgreich, so gelangen ihm mit „Speed“ (XI-/XI) und „Missing Link“ (XI) am Voralpsee in der Schweiz zwei äußerst schwere Routen. 2009 gelang ihm die Wiederholung seiner Route „Prinzip Hoffnung“ aus dem Jahr 1997 ohne Verwendung von Bohr- oder Normalhaken, also clean.[1] Beat Kammerlander bewertete die Route mit X/X+, E9–E10. Die E-Skala bezieht sich auf die englische Skala und steht für den psychischen Anspruch der Route.

Wichtige Begehungen

  • Winterbegehung der Eiger-Nordwand (1980)
  • Solobegehung des Mittelpfeilers am Heiligkreuzkofel (VIII) (1981)
  • New Age, Rätikon (1988)
  • Unendliche Geschichte, Rätikon (X+/8b+), 1991, vorübergehend die schwierigste alpine Felsroute
  • Silbergeier, Rätikon (1993)
  • Prinzip Hoffnung, Bürser Platte (X/X+ bzw. 8b/8b+)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.mountains2b.com/207-Prinzip_Hoffnung_Beat_Kammerlander_bezwingt_Buer-,e_94012,r_11012.htm