Beate Palfrader

Beate Palfrader (* 11. August 1958 in Schwaz) ist eine österreichische Politikern (ÖVP) und seit 2008 Landesrätin in der Landesregierung Platter. Beate Palfrader ist Mutter von zwei Töchtern und lebt in Hopfgarten im Brixental.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ausbildung

Nach der Matura 1976 in Kufstein studierte Beate Palfrader ein Jahr Dolmetsch für die Sprachen Französisch und Spanisch. Anschließend begann sie ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck, das sie mit der Promotion zum Dr. jur. im Jahr 1982 abschloss. Berufsbegleitend folgten eine pädagogische Ausbildung und 2001 das Masterstudium.

Beruflicher Werdegang

Nach dem Gerichtsjahr am Landes- und Bezirksgericht Innsbruck war Beate Palfrader von 1983 bis 1986 Assistentin und Lehrbeauftragte am Institut für Öffentliches Recht der Universität Innsbruck. Von 1987 bis 2004 unterrichtete sie die Fächer politische Bildung, Recht und Volkswirtschaftslehre an der Handelsakademie und Handelsschule in Wörgl sowie an der Höheren Bundeslehranstalt St. Johann. Diese Lehrverpflichtung wurde 2000 bis 2001 durch ihre Mitarbeit im Bundesministerium für Inneres in Wien unterbrochen. Ab 2004 übernahm sie als Direktorin die Leitung der Tourismusschule St. Johann in Tirol.

Am 1. Juli 2008 wurde Beate Palfrader vom Tiroler Landtag in die Tiroler Landesregierung gewählt. Als Landesrätin für Bildung und Kultur umfassen ihre Ressortbereiche:

  • Allgemeinbildende Pflichtschulen und dazugehörige Schülerheime; berufsbildende Pflichtschulen und Berufsschülerheime mit Ausnahme jener auf land- und forstwirtschaftlichem Gebiet; Personalangelegenheiten der Lehrer an allgemeinbildenden und an berufsbildenden Pflichtschulen; organisatorische Angelegenheiten der Schulbehörden; Zentrum für Hör- und Sprachpädagogik einschließlich der Sonderschule Mils; Landessonderschule Kramsach einschließlich Internat; Kindergarten- und Hortwesen einschließlich des Berufsrechtes auf diesem Gebiet; Hilfe zur Erziehung und Schulbildung nach dem Rehabilitationsgesetz; Stipendienangelegenheiten;
  • Kulturelle Angelegenheiten; Förderung von Kunst und Wissenschaft; Denkmalschutz; Musikschulen und Tiroler Landeskonservatorium; Kultusangelegenheiten; Hofkirche-Erhaltungsfonds; Erwachsenenbildung; Büchereiwesen; Tiroler Bildungsinstitut; Beteiligungen des Landes an der Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H., der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck, der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik GmbH und der Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.mbH;
  • Angelegenheiten des Wehrwesens und des Zivildienstes.

Funktionen

  • seit 1997 Landesfrauenvorsitzende der GÖD
  • seit 2008 Landesrätin für Bildung und Kultur
  • seit 2009 ÖAAB Bundesobmann-Stellvertreterin
  • seit 2009 AAB Landesobmann-Stellvertreterin
  • seit 2009 Bezirksparteiobfrau Kitzbühel
  • seit 2009 Präsidentin des Österreichischen Krippenverbands
  • seit 2009 Präsidentin des Tiroler Volksliedwerks

Schriften

Zwei Lyrikbände, beide erschienen im Verlag Kleine Schritte, Trier.

  • Gefangen in Dir (1999)
  • Küsse wachsen nicht auf Bäumen (2002)

Weblinks