Bleiberger Bergwerks Union

Die Bleiberger Bergwerks Union (kurz BBU) war eine bergbauliche Organisation, die im Süden Österreichs einen sozialen und wirtschaftlichen Einfluss ausübte. Sie entstand 1867 durch die Fusionen mehrerer Gewerke. Die Hauptsparte der Union bestand darin, Blei und Zink aus Untertagbergwerken zu fördern. Die BBU ist nach dem Hauptabbauort in der heutigen Gemeinde Bad Bleiberg benannt worden, deren Ortskern schon 1833 von Werntho von Bamberg als Pleyberg erwähnt worden war, was auf den schon frühen Abbau des begehrten Rohstoffes schließen lässt. Auf Grund der Globalisierung wurde der Bergbau 1993 nach der Auflösung der Aktiengesellschaft BBU schließlich aufgegeben.

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