Bloodsucking Zombies From Outer Space

Bloodsucking Zombies From Outer Space
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Tampere Club Sin 2009
Tampere Club Sin 2009
Allgemeine Informationen
Genre(s) Horrorpunk, Psychobilly
Gründung 2002
Website http://www.zombies.at/
Aktuelle Besetzung
Dead Gein
Mr. Evilize
The Reverend Bloodbath
Dr. Schreck

Die Bloodsucking Zombies From Outer Space sind eine 2002 gegründete österreichische Horrorpunk- und Psychobilly-Band aus Wien. Als Bezeichnung für die gespielte Musik verwendet die Band die Mischbezeichnung „Horrorbilly“.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gewöhnlicherweise besingt die Musikgruppe, die sich beeinflusst sieht von Personen wie Tobe Hooper, Lucio Fulci und Dario Argento und Bands wie Nekromantix und Mad Sin, auf humorvolle Weise die Themen und Klischees gängiger Horror-B-Movies (z. B. über Zombies, Mumien und Serienmörder, Friedhofs-Feten-Phantasien oder Draculas Cadillac).

Die Bandmitglieder selbst halten an Pseudonymen und Attitüden fest, was sie auch bei Konzerten der Gruppe verstärkt zum Ausdruck bringen. Laut eigener Aussage stammt die Band vom weit entfernten Planeten Transilvania und kam auf die Erde, um „die Menschen mit der Musik des Bösen, dem Rock'n Roll, zu überfluten und den wohl mit Abstand blutigsten Rock'n Roll zu spielen, den Mutter Erde je erlebt hat.“

Live (2009)

2004 erschien das, bereits von Kritikern mit Wohlwollen aufgenommene, Debütalbum der Bloodsucking Zombies From Outer Space, See You at Disneyland. Der Titel des Albums bezieht sich dabei auf ein Zitat des Serienmörders Richard Ramírez. Das zweite Album, das 2005 erschienene A Night at Grand Guignol, stellt, wie der Titel bereits vermuten lässt, eine Liebeserklärung an das Théâtre du Grand Guignol dar. Zudem befindet sich auf diesem Album The Fairy Tale of Billy the Butcher. Der Text von vier Liedern erzählt die Geschichte dieses fiktiven Serienmörders, während dazwischen ein Erzähler die Geschichte weiter spinnt. Im Frühjahr 2008 ist das dritte Album der Gruppe, Monster Mutant Boogie, erschienen. 2009 veröffentlichte die Band das auf 666 Exemplare limitierte Mini-Album Killer Klowns From Outer Space.

Die bisher erschienenen Alben, veröffentlicht unter dem Horrorpunk-Label Fiend Force Records, erhielten bei Fachzeitschriften gute Kritiken und machten die Gruppe rasch populär. Die ersten beiden Alben wurden von Fiend Force auch als Vinyl-Schallplatten veröffentlicht. das dritte Album erschien 2010 ebenfalls noch als Schallplatte, jedoch unter dem Label Halb 7. Diese war dabei auf 333 Exemplare limitiert, bot ein Bonuslied und ein neues Artwork. Im Juni 2010 veröffentlichten die Bloodsucking Zombies ihr viertes Studioalbum Return of the Bloodsucking Zombies from Outer Space. Als Kuriosum enthält dieses mit Mörder Blues einen Hidden Track in wienerischem Dialekt.

Im Oktober 2010 erschien das Split-Album Clash of the Monsters mit der Psychobillyband Thee Flanders. Die auf 999 Exemplare limitierte Erstauflage enthält als Bonus zudem eine Live-CD mit Stücken beider Gruppen vom Festival Psychomania Rumble. Im Juni 2011 wurde die EP Mörder Blues veröffentlicht, die Texte sind dabei in wienerischem Dialekt und die Arrangements akustisch. Diese EP erschien zudem in einer limitierten Edition, welche eine einseitig bespielte Schallplatte und die CD enthält.

Diskografie

Demos

  • 2003: Eaters of the Dead

Alben

  • 2004: See You at Disneyland
  • 2005: A Night at Grand Guignol
  • 2008: Monster Mutant Boogie
  • 2010: Return of the Bloodsucking Zombies from Outer Space
  • 2012: Decade of Decay - Gravest Hits (Kompilation, auch als 12"-Vinyl-LP)

EPs

  • 2005: Army of Zombies (nur für Mitglieder)
  • 2009: Killer Klowns from Outer Space
  • 2010: Clash of the Monsters (Split-EP mit Thee Flanders)

mit 4 unveröffentlichten Liedern: Amok, Jack the Ripper, The Witch, C.H.U.D.

  • 2011: Mörder Blues

Sampler

  • 2008: Psychobilly Ratpack, Vol. 2

mit 3 exklusiven Liedern: Cellar Dweller, Dead Eyes, Nocturnal Vacation

DVDs

  • 2005: Fiend Fest Germany 2005
  • 2010: Anatomy of the Dead: Live at the Anatomietheater Wien Unplugged-Konzert

Weblinks