Brita Steinwendtner

Brita Steinwendtner (* 1942 in Wels) ist eine österreichische Schriftstellerin. Sie lebt als Autorin, Regisseurin und Feuilletonistin in Salzburg.

Leben

Brita Steinwendtner wuchs in Hinterstoder und Steyr auf. Sie studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie in Wien und Paris und ist promovierte Historikerin. Von 1972 bis 2000 war sie freie Mitarbeiterin des ORF, sowie verschiedener ausländischer Rundfunkanstalten. Sie arbeitete auch bei zahlreichen Literatur-Hörfeatures und TV-Portraits mit und ist Leiterin der Rauriser Literaturtage.

Sie veröffentlicht Essays, Gedichte, Erzählungen; zu ihren Buchveröffentlichungen zählt u. a. Rote Lackn, Roman, 1999 (suhrkamp taschenbuch 2001),

Veröffentlichungen

  • Reinhard Goerings Beziehungen zu Stefan George. In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, XVI/1972, Stuttgart
  • Bitte, Erzählung, veröffentlicht in der Literaturzeitschrift "Salz". Heft 1/83, Salzburg
  • Da die Welt aus Entfernungen entsteht. Essay zur Situation der zeitgenössischen Literatur. In: Residenz-Verlags-Almanach "Was Kritiker gerne le/äsen", Salzburg 1984
  • Zu viel, zu stark, zu spät. Erzählung, veröffentlicht in: "Geschichten aus der Arbeitswelt", Band 4, Löcker Verlag, Wien, 1993
  • Ein Tag ihres Lebens. Erzählung.
  • Hiobs Klage heute. Die biblische Gestalt in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Essays. Tyrolia Verlag 1990.
  • Die Hand der Häscher. In: "Leid, Schuld, Versöhnung". Styria Verlag, Graz 1991.
  • Der amerikanische Hio. Archibald MacLeishs Drama "Spiel um Job". In: Wort und Musik, Salzburger Akademische Beiträge, Nr.15, "Vom Himmel durch die Welt zur Hölle", Salzburg/Anif 1992.
  • mein herz ist das kleid eines nie erratenen gedankens. H.C. Artmann, Dossier 3, hg. von G. Fuchs und R. Wischenbart, Literaturverlag Droschl, Graz 1992
  • a) Ein paar Fragen in Briefen. b) Sammle den Untergang. Zu Ilse Aichingers Kurzprosaband "Schlechte Wörter. Dossier 5, hg. von Kurt Bartsch und Gerhard Melzer, Literaturverlag Droschl, Graz 1993.
  • Rote Lackn. Roman. Haymon Verlag 1999. Taschenbuchausgabe: Suhrkamp Verlag 2002.
  • Talvolta le vere radici sono già disseccate. Le "Giornate Letterarie di Rauris". In: Heimat. Identià regionali nel prosecco storico, Roma 2000.
  • Am Ende der Welt und zugleich an ihrem Ursprung. Notizen zu Carl Zuckmayer und Saas Fee. In: Literatur & Kritik Nr. 349
  • "…der ich hier niedrig steh im Licht" - Für Theodor Kramer. Zum Thema "Erinnerung", Schriftzeichen, Literarisches Forum Wien, 2001.
  • Das Nußbaumblatt. In: Kleine Fibel des Alltags, Jung und Jung Verlag 2002.
  • Borderland Capital, Bemerkungen zu St. Louis/Missouri. In: Literatur & Kritik, Juli 2003.
  • Die Steine des Pfirsichs. Marlen Haushofer zugedacht. Edition Thanhäuser: 2003.
  • Im Bernstein. Roman, Innsbruck Verlag Haymon, 2005, ISBN 978-3-85218-467-8.
  • Jeder Ort hat seinen Traum. Dichterlandschaften, Innsbruck Verlag Haymon, 2007, ISBN 978-3-85218-540-8
  • Du Engel – du Teufel. Emmy Haesele und Alfred Kubin – eine Liebesgeschichte. Verlag Haymon, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-85218-586-6.
  • 2011, ISBN 978-3-85218-672-6

"Mittagsvorsatz" - Gedichte, Verlag Haymon Innsbruck 2011

Weblinks