Bruno Max

Bruno Max (* 1962 in Salzburg) ist ein österreichischer Regisseur, Autor und Theaterleiter.

Er studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Regie und Schauspiel und begann seine Karriere als Regieassistent und Darsteller am Wiener Burgtheater. 1986 gründete er die Freie Theatercompagnie Theater zum Fürchten. Von 1987 bis 1998 war er Gründer und Intendant des "Theater in den Gewölben" in Maria Enzersdorf, von 1991-93 des Wiener "Residenztheaters". Seit 1995 ist er Direktor und Künstlerischer Leiter der Scala Wien, seit 1998 auch des Stadttheater Mödling und seit 1999 der Sommerspiele Theater im Bunker. Er verantwortete mehr als 90 Inszenierungen, darunter zahlreiche Ur-und Erstaufführungen. Er schrieb zahlreiche Bühnenadaptionen und Theaterstücke, darunter das "Projekt Letztes Abendmahl", "Dr. Petiot", "Von den Wonnen der Ausschweifung und vom Ungemach der Freiheit", "Dschingis Cohn", "Lusthaus", "Banquos Bankett", "American Diner". Auch als Ausstatter zeichnete er für mehr als 40 Raumlösungen verantwortlich.

Er wurde 1997 und 2004 mit dem Niederösterreichischen Landespreis für Darstellende Kunst ausgezeichnet. Die Stadt Mödling verlieh ihm das Goldene Ehrenzeichen für Kunst und Kultur.

Bibliografie

  • N. Kolisch et al.: Handmade Theatre, 10 Jahre Stadttheater Mödling, Wien 2008,
  • T. Jorda, Lasst mich den Löwen auch spielen, Residenzverlag St. Pölten, 2007 ISBN 978-3-7017-3044-5
  • E. Ott et.al Der dritte Akt, Styriaverlag, Graz-Wien-Köln, 2002