Bschießer

Bschießer
Bschießer und Stuibenkopf vom Kühgundkopf

Bschießer und Stuibenkopf vom Kühgundkopf

Höhe 2000 m
Lage Grenze Bayern, Deutschland / Tirol, Österreich
Gebirge Vilsalpseeberge, Allgäuer Alpen
Dominanz 0,6 km → Ponten
Schartenhöhe 100 m ↓ Güntle
Geographische Lage 47° 29′ 16″ N, 10° 26′ 25″ O47.48782222222210.4403555555562000Koordinaten: 47° 29′ 16″ N, 10° 26′ 25″ O
Bschießer (Bayern)
Bschießer
Erstbesteigung durch Einheimische

Der Bschießer (in offiziellen Kartenwerken auch B’schießer[1][2], tirolerisch auch Bscheißer[3]) ist ein 2.000 Meter[1], nach österreichischer Messung 1998 Meter[2] hoher Berg in den Allgäuer Alpen.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Umgebung

Er liegt im Rauhhornzug südöstlich des Iselers und nordwestlich des Ponten. Über den Gipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Die Schartenhöhe des Bschießers beträgt mindestens 100 Meter[4], seine Dominanz 600 Meter, wobei jeweils der Ponten Referenzberg ist.

Namensherkunft

Auf Grund seiner Lage im deutsch-österreichischen Grenzgebiet wurde der Berg häufig erwähnt, zum ersten Mal 1561 als in (den) Scheißer in Spiz. 1803 gab es eine Erwähnung als Scheißer Kopf. Der Bscheißer ist erstmals im Jahre 1819 im Bayerischen Uraufnahmeblatt vermerkt. Ähnlich den ebenfalls in den Allgäuer Alpen vorkommenden Bergnamen Schüsser oder Fürschießer sagt die Namensgebung über den Berg aus, dass an ihm mit „herabschießenden“ Lawinen oder Geröllen zu rechnen ist.[5]

Besteigung

Auf den Bschießer führen markierte Wanderwege. Die steil nach Süden abfallende Südkante ist eine beliebte Klettertour (Schwierigkeit IV+), die auch gerne mit einer Skitour kombiniert wird.

Literatur

Weblinks

 Commons: Bschießer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Bilder

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. a b Bayerische Vermessungsverwaltung: BayernViewer 2.0. Abgerufen am 12. Juni 2012.
  2. a b Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000). Abgerufen am 12. Juni 2012.
  3. Herbert Mayr:Allgäuer Wanderberge: 50 Touren zwischen Bodensee und Füssen, 2001, Bergverlag Rother, ab Seite 127, Ansicht in Google Books
  4. Genauer Wert nicht bekannt, angegebener Wert ist ein Mindestwert (kann bis um 19 Meter höher sein). Ermittelt wurde er aus dem Abstand der Höhenlinien (20 Höhenmeter) in einer topografischen Karte (Maßstab 1:25.000).
  5. Thaddäus Steiner: Allgäuer Bergnamen. 2. Auflage. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-8987-0389-5 (S. 38).