Buch.Preis

Der Buch.Preis[sic] ist ein Literaturpreis, der von der Arbeiterkammer Oberösterreich und dem Linzer Brucknerhaus als Wettbewerb ausgeschrieben wird. Der Preis wurde als Nachfolger des Max-von-der-Grün-Preises ins Leben gerufen.

Inhaltsverzeichnis

Max-von-der-Grün-Preis für Literatur zur Arbeitswelt

Um Arbeitnehmer und ihre Lebenswelt zum Thema zu machen, wurde von der Arbeiterkammer Oberösterreich von 1976 bis 1998 ein Förderungspreis für Literatur der Arbeitswelt ausgeschrieben. Die Jury leitete der deutsche Arbeiterdichter Max von der Grün. Der Preis war mit 15.000 Schilling dotiert. Zu den ersten Preisträgern zählte Helmut Zenker, der später mit Kottan ermittelt Furore machte. Unter den 128 Preisträgern befinden sich weiters Gerhard Ruiss, Erich Hackl, Eugenie Kain, Barbara Bronnen, Elfriede Kern und Franzobel.[1][2] Texte wurden in der Buchreihe Geschichten aus der Arbeitswelt veröffentlicht.[3]

Buch.Preis

Der Preis zeichnet Werke von österreichischen oder in Österreich lebenden Autoren aus, die sich auf hohem literarischem Niveau kritisch mit der gesellschaftlichen Realität unserer Zeit und mit den sozialen Bedingungen beschäftigen, unter denen die Menschen arbeiten – oder nicht mehr arbeiten dürfen.

Mit einem Preisgeld von 10.000 Euro zählt der Preis zu den höchstdotierten Literaturauszeichnungen Österreichs.

Preisträger

Einzelnachweise

  1. Jägermayrhof. Ein Haus mit Geschichte
  2. Max von der Grün, Namensgeber des Wettbewerbs für "Literatur zur Arbeitswelt" von AK OÖ und LIVA ist tot APA/OTS, 12. April 2005
  3. Pressemitteilung der Stadt Linz Jg. 43/196, 21. Oktober 1996
  4. Buch.Preis Träger 2007 Michael Stavarič, Arbeiterkammer Oberösterreich, Jury 2007: Regina Pintar, Elisabeth Vera Rathenböck, Franz Schwabeneder, Johannes Gelich Preisträger 2006
  5. Buch.Preis Trägerin 2008 Sabine Gruber Ak Oberösterreich, Jury 2008: Regina Pintar, Elisabeth Vera Rathenböck, Franz Schwabeneder, Michael Stavarič Preisträger 2007, Thomas Eder
  6. Reinhard Kaiser-Mühlecker bekommt Buch.Preis 09 Kleine Zeitung, 2. Oktober 2009