Burgruine Khünburg

Bergfried

Die Burgruine Khünburg steht auf einer Felskuppe in 839 Meter Höhe am Südhang des Spitzegel nordöstlich vom Pressegger See in der Gemeinde Hermagor.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung fand die Khünburg 1189 als Besitztum des Ministerialen Graf Pero de Kinburch.

Ab dem 13. Jahrhundert war die Burg im Besitz des Bistums Bamberg. 1311 wurde die Anlage an den Herzog Heinrich von Kärnten verpfändet. Nach dem Brand von 1540 oder 1541 wurde die Burg dem Verfall preisgegeben. Die Khünburger verlegten ihren Sitz ins Schloss Khünegg in Egg (Hermagor).

1913 erfolgte eine Restaurierung.

Beschreibung

Die romanische Anlage wurde um 1200 errichtet. Sie ist etwa 30 mal 40 Meter groß. Nach der Mitte des 14. Jahrhunderts erfolgten keine wesentlichen baulichen Veränderungen mehr.

Gut erhalten sind der rund 15 Meter hohe Bergfried, der heute als Aussichtwarte dient, große Teile der fünf bis acht Meter hohen Ringmauer sowie die Erdgeschossmauer eines Wohngebäude südlich des Bergfrieds.

Literatur

  • Anton Schroll: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 105.

Weblinks

 Commons: Burgruine Khünburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

46.63697513.419983333333Koordinaten: 46° 38′ 13,1″ N, 13° 25′ 11,9″ O