Burgstall Kammermaier

Burgstall Kammermaier
Burgstall Kammermaier: Bergplateau

Burgstall Kammermaier: Bergplateau

Alternativname(n): Kammerhof
Entstehungszeit: unbekannt
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Burgstall, Mauerreste
Ort: Trölsberg, Gemeinde Neumarkt im Mühlkreis
Geographische Lage 48° 28′ 39,4″ N, 14° 27′ 46,8″ O48.477614.463720Koordinaten: 48° 28′ 39,4″ N, 14° 27′ 46,8″ O
Höhe: 720 m
Burgstall Kammermaier (Oberösterreich)
Burgstall Kammermaier

Der Burgstall Kammermaier befindet sich im Ortsteil Trölsberg der Gemeinde Neumarkt im Mühlkreis im Bezirk Freistadt.

Geschichte

Der Name der ursprünglichen Burg ist nicht erhalten. Auch urkundlich liegen keine Belege von der Burg vor. Es wird vermutet, dass hier der Sitz der Kammerer war. Sie ist vermutlich bei einem Einfall von Böhmen aus, ähnlich wie die Burg Kronest, zerstört worden. Bereits 1499 wird sie als „Purckstal“ bezeichnet.

1544 scheint der Name Kammermeier auf, 1591 gehörte sie einem Gilly Kammermeier, 1629 Matheuß Khambermaier. Die Burg gehörte zur Herrschaft Weinberg

Die Burg lag auf dem Sporn des Kammermaierberges. Gegen Norden war sie durch einen Wallgraben geschützt. Es sind deutliche Reste von Mauern und Gräben erkennbar. Es sind vermutlich die Grundmauern eines Turmes erkennbar. Ohne nähere Untersuchungen ist nicht genau zu erkennen, welche Formationen künstlich errichtet oder natürlichen Ursprungs sind. Es kann aber im Gelände zwischen einem Burgkern und dem Vorgelände unterschieden werden; die Ausdehnung der Burg muss beachtlich gewesen sein.

Der Burgstall ist nicht zu verfehlen, wenn man vom Haus Trölsberg 20, dem früheren Meierhof, etwa 500 m Richtung Kammermaierberg aufsteigt.

Bilder

Literatur

  •  Oskar Hille: Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt. Verlag Ferdinand Berger & Söhne, Horn 1975, ISBN 3-85028-023-3.
  •  Norbert Grabherr: Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde. 3. Auflage. Oberösterreichischer Landesverlag, Linz 1976, ISBN 3-85214-157-5.
  •  Christian K. Steingruber: Eine kritische Betrachtung des Historisch-Topographischen Handbuches von Norbert Grabherr. Ober-Österreichisches Landesarchiv, Linz.