Carl Auböck (Maler)

Carl Auböck senior (* 25. August 1900 in Wien; † 17. Juli 1957 ebenda) war ein österreichischer Designer.

Nach einer Lehre als Bronzearbeiter und Ziseleur im eigenen Familienunternehmen besuchte Auböck die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. 1917–1919 studierte er Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien, 1919–1921 war er Schüler von Johannes Itten am Bauhaus in Weimar.

Nach Übernahme des elterlichen Betriebes 1926 gestaltete Auböck dessen Produktpalette langsam im Sinn der Bauhausmoderne um. Seine Leistungen als origineller Produktdesigner im Bereich Wohnkultur und als bildender Künstler wurden durch´zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen gewürdigt.Seit 1947 produzierte seine Firma auch Leuchten und Kleinmöbel. Bekannt wurde Auböcks "Baumtisch". In der Zeit des beginnenden "Wirtschaftswunders" nach dem Zweiten Weltkrieg feierte Auböcks unverkennbarer Stil seine größten Erfolge. Auf der Mailänder Triennale 1954 erhielt er vier Goldmedaillen. Seine Modelle bilden bis heute den Kern der im Familienbetrieb produzierten Carl Auböck Kollektion. Gegen Ende der 40er Jahre begann die Zusammenarbeit mit seinem gleichnamigen Sohn. Auböcks künstlerisches Werk war 1995-1996 Gegenstand eines von Mario Schwarz geleiteten Forschungsprojekts.

Literatur

  • Die Kataloge der Werkstätte Carl Auböck 1925-1975, Carl Auböck Archiv, Wien 2004, ISBN 9783200001763
  • Carl Auböck. 1900-1957. Maler und Designer; Museen der Stadt Wien, Wien 1997, ISBN 3950074007

Weblinks