Carl Friedrich von Rautter

Carl Friedrich von Rautter (* 1698 in Abbarten; † 29. November 1758 Ebenda) war ein königlich-preußischer Generalmajor und Chef des Infanterie-Regiment Nr. 4.

Er war der Sohn von Otto Ernst von Rautter († 1706) und Sophia Charlotta Finck von Finckenstein (* 1660; † 1753).

Er entstammt einem alten preußischen Geschlecht. 1716 trat er in preußische Militärienste, kam zum Infanterie-Regiment Nr. 14, wurde 1725 Seconde-Lieutenant und 1730 Premier-Lieutenant. 1739 erfolgte die Beförderung zum Hauptmann, 1741 die zum Major. 1749 wurde er Oberstleutnant, 1753 Oberst und 1757 Generalmajor und bekam das Infanterie-Regiment Nr. 4. Zwischen 1741 und 1758 hat er an allen Feldzügen Friedrichs II. teilgenommen.

Nach der Schlacht bei Zorndorf 1758 bat er um seine Entlassung, die auch gewährt wurde und zog sich auf sein Gut Abbarten zurück. Er starb dort wenig später unverheiratet und kinderlos.

Literatur

  • Julius Mebes: Beiträge zur Geschichte des Brandenburgisch-Preussischen Staates und Heeres. Band 1, S. 463 Digitalisat
  •  Anton Balthasar König: Karl Friedrich von Rauter. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band III, Arnold Wever, Berlin 1790, S. 478 (Karl Friedrich von Rauter in der Google Buchsuche).

Weblinks