Carmen Gartelgruber

Carmen Gartelgruber (* 25. Juni 1965 in Klagenfurt) ist eine österreichische Politikerin (FPÖ) und Buchhalterin. Gartelgruber ist seit 2008 Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat.

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Ausbildung und Beruf

Gartelgruber besuchte vier Jahre die Volksschule und vier Jahre die Hauptschule, bevor sie eine dreijährige Ausbildung an einer Handelsschule absolvierte. Zudem besuchte Gartelgruber vier Jahre lang eine Abendhandelsakademie. Gartelgruber legte in der Folge auch die Buchhalterprüfung und die Controllerprüfung ab. Ihre Ausbildung setzte sie als Buchhalterin im familieneigenen Betrieb um.

Politik

Gartelgruber begann nach eigenen Angaben ihre politische Karriere aus dem Wunsch heraus, in der Gemeindepolitik aktiv mitzuarbeiten.[1] Gartelgruber ist seit 2004 in der Gemeinde Wörgl Mitglied des Jugend- und Schulausschusses. Zwischen 2005 und 2007 war sie zudem FPÖ-Bezirksfinanzreferentin in Kufstein. 2006 wurde sie zur Landesobfrau der Initiative Freiheitlicher Frauen (IFF) Tirols gewählt und 2007 zur FPÖ-Stadtparteiobfrau in Wörgl. Sie hat seit 2007 zudem die Funktion der Landesfinanzreferentin der FPÖ-Tirol inne und ist Mitglied des Wirtschaftsausschusses. 2008 wurde sie zur Stellvertretenden Bundesobfrau des IFF Österreich gewählt und kandidierte bei der Nationalratswahl 2008 erfolgreich für die FPÖ. Gartelgruber wurde am 28. Oktober 2008 als Abgeordnete der FPÖ für den Wahlkreis Tirol angelobt. Im FPÖ-Parlamentsklub nimmt Gartelgruber die Funktion der Bereichssprecherin für Frauen ein. Sie ist im Nationalrat Mitglied der Ausschüsse für Familie, Rechnungshof, Umwelt, Volksanwaltschaft und Gleichbehandlung. Ab September 2011 ist Carmen Gartelgruber Bundesobfrau der Initiative Freiheitliche Frauen Österreich und Mitglied im Bundesparteivorstand. Seit dem Jahr 2009 ist Carmen Gartelgruber zudem Obfrau des Freiheitlichen Familienverbands Tirol. Bei den Gemeinderatswahlen 2010 konnte sie in ihrer Heimatgemeinde Wörgl einen bedeutenden Stimmenzuwachs erzielen: Ihre Liste erreichte 19 % der Stimmen und vier Mandate (zuvor zwei).

Einzelnachweise

  1. parlament.gv.at Parlamentskorrespondenz Nr. 827, 28. Oktober 2008

Weblinks