Cavriani

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Stammwappen derer von Cavriani

Die Cavriani ist eine italienische hochadelige Familie.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Portrait der Markgräfin Teresa Cavriani (von Johann Poch, um 1830)

Die Cavriani traten ab dem 12. Jahrhundert in Erscheinung. Der frühere Name war Capriani, der wiederum vermutlich vom Herkunftsort der Familie Cavriana in der Lombardei herrührt. Die Familie nahm während der Herrschaft der Gonzaga eine bedeutende Stelle ein. Einer der Bischöfe von Mantua war Galeazzo Cavriani (1444–1466). Im Jahre 1638 verlieh die Regentin Maria Gonzaga den Titel eines Markgrafen (marchese).

Nachdem Mantua in österreichischen Besitz kam, dienten Mitglieder der Cavriani den Habsburgern im Heer und in der Verwaltung, wie Franz Karl Graf von Cavriani (1707–1788) und Oberst Carl Graf Cavriani, Regiments-Kommandant des Böhmischen Dragoner-Regiment „Fürst von Liechtenstein“ Nr. 10 im Jahre 1844.

Die Grafen Cavriani erwarben in der Gruft der Michaelerkirche ihre Familiengrablege.

Die Cavriani hatten als einer von drei markgräflichen Geschlechter einen erblichen Sitz im Herrenhaus, dem Oberhaus des österreichischen Reichsrates.

Wappen

Das ursprüngliche Familienwappen besteht aus drei weißen Querstreifen auf schwarzem Grund. Das Wappen findet in abgeänderter Form je nach Seitenlinie. Das Gemeindewappen von Mitterndorf an der Fischa in Niederösterreich basiert auf dem Wappen der Cavriani.

Besitztümer

Das Palais Cavriani in Wien, um 1730

In Mantua befindet sich nach wie vor der Palazzo Cavriani an der via Trento. Er erhielt sein heutiges Erscheinungsbild zwischen 1736 und 1756 unter der Leitung von Alfonso Torreggiani. Ein weiteres Bauwerk ist die Villa Cavriani an der Strada Statale Ostigliese in Garolda nahe Mantua und die Villa Vecelli-Cavriani in Mozzecane.

Nach der Einverleibung Mantuas durch Österreich erwarb die Familie mit der Zeit Anwesen im Habsburger-Reich. Dazu zählen Burg Kreuzen, Schloss Pragstein, Schloss Haus (Wartberg ob der Aist), Schloss Unterwaltersdorf und Schloss Seibersdorf.

In Böhmen und Mähren war die Gemeinden Veselá u Častrova in ihrem Besitz sowie Letohrad und das nach dem mährischen Gubernialrat benannte Dorf Kavriánov. In Wien errichteten sie das Palais Cavriani.

Weblinks

 Commons: Cavriani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien