Christian Moritz von Königsegg-Rothenfels

Christian Moritz von Königsegg-Rothenfels - Deckengemälde in der Pfarrkirche Wurzach

Graf Christian Moritz von Königsegg und Rothenfels (* 24. November 1705; † 21. Juli 1778 in Wien) war ein kaiserlicher Feldmarschall und Ritter des deutschen Ordens der Kommende Altshausen und Komtur zu Holzkirchen. Er war ein Neffe des Feldmarschalls Joseph Lothar von Königsegg-Rothenfels.

Er ging schon früh in den Militärdienst und stieg im Regiment seines Onkels bis zum Oberst auf. 1734 wurde er in der Schlacht bei Guastalla verwundet. Er kämpfte in den Türkenkriegen und im Österreichischen Erbfolgekrieg. Nach dem Frieden von Aachen wurde er kaiserlicher Gesandter am kurkölnischen Hof und Feldzeugmeister. Im Siebenjährigen Krieg kämpfte er in Böhmen und wurde im Gefecht bei Reichenberg geschlagen. Dennoch wurde er 1758 zum kaiserlichen Feldmarschall ernannt.

Literatur

  • C. A. Schweigerd, Oesterreichs Helden und Heerführer, Band III, S. 111, Digitalisat