Christian Wilhelm von Zieten

Christian Wilhelm von Zieten (* 1712; † 18. April 1778 in Züllichau) war ein königlich preußischer Generalmajor und Chef des Infanterie-Regiments Nr.43.

Sein Vater war Kaspar Siegmund von Zieten Herr auf Metzelthin und Langen. Er war der Bruder von Hans Sigismund von Zieten.

Leben

Bereits 1722 wurde er Kadett in der preußischen Armee, in der er bis zum Tod von Friedrich Wilhelm I. bis zum Premier-Lieutenant kam. Unter Friedrich II. (Preußen) wurde er 1741 zum Hauptmann (Kapitän) im neuen Infanterie-Regiment Nr.37 (du Moulin). 1745 wurde er Major und 1756 Oberstleutnant und schon 1757 Oberst, 1758 Generalmajor.

1760 erhielt er das Fuselier-Regiment (Bredow). 1767 beantragte er seinen Abschied, der ihm mit einer Pension von 2000 Talern gewährt wurde. Er ging auf sein Gut nach Züllichau, wo er am 18. April 1778 an Wassersucht starb.

Er war an den schlesischen und am siebenjährigen Krieg beteiligt, wobei er in der Schlacht bei Lobositz schwer am linken Fuß verletzt wurde. Er war Träger des Pour le Merite, den er als Major erworben hatte.

Literatur

  • Anton Balthasar König, Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen, Band 4, S. 325, Digitalisat