Christoph Georg von Luck

Christoph Georg von Luck (* vor 1692; † 1766) war ein königlich-preußischer Oberst und Chef des Garnisonsregiments Nr. 1.

Leben und Karriere

Christoph Georg von Luck war Angehöriger des Adelsgeschlechts von Luck, er stammte aus Crossen, seine Eltern waren Christoph George von Luck (* 1660; † 1712), Erbherr auf Plau sowie anteilig Schönow und Muschten und Sophie Eleonore von Glaubitz und Brieg (* 1665; † 1730). Von seinen Brüdern avancierte Christoph Franz von Luck (* 1688; † 1743) zum königlich preußischen Oberstleutnant und Franz von Luck zum königlich preußischen Leutnant. Er selbst blieb unvermählt, die Linie Schönow-Plau fand mit ihm seinen Ausgang im Mannestamm.

Seine Laufbahn in der preußischen Armee begann zunächst im Regiment Nr. 10 (Anhalt). Er stieg stetig auf und avancierte schließlich 1743 zum Major. 1744 kommandierte er ein Grenadier-Bataillon, das auf den Grenadier-Kompanien der Regimenter Nr. 26 (Kleist) und Nr. 29 (Wendessen)[1] errichtet wurde. Im September 1754 wurde er zum Oberst befördert und erhielt das Garnisonsbataillon Nr. 1. Im April 1757 bekam er auf eigenen Antrag den Abschied und erhielt Versorgung. Er starb 1766.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Eduard Lange: Die Soldaten Friedrich's des Grossen. Leipzig 1853, S. 110, (Rgmt. Nr. 26 u. Nr. 36); S. 293 (Rgmt. Nr. 26 u. Nr. 29)