Christoph Wolf

Christoph Wolf (* 25. Juli 1986) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP) und seit 2010 Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung

Wolf besuchte von 1992 bis 1996 die Volksschule in Hornstein und wechselte im Anschluss an das Gymnasium der Diözese Eisenstadt Wolfgarten, das er 2004 mit der Matura abschloss. In der Zeit von 2004 bis 2005 folgte die Ableistung seines Präsenzdienstes bei der Stabskompanie/1.BVS in Eisenstadt. 2005 begann Christoph Wolf das Studium der Betriebswirtschaft sowie Wirtschaft und Recht an der Wirtschaftsuniversität Wien. Nach dem Abschluss des Betriebswirtschaftsstudiums 2012 als "Mag. rer. soc. oec." nahm er das Masterstudium Unternehmensrechnung und Revision an der FH Wr. Neustadt auf. Wolf ist Berufsanwärter zum Steuerberater in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei.

Politischer Werdegang

Seine politische Karriere begann Wolf als Schulsprecher und zwischen 2002 und 2008 in Vorstandsfunktionen der Schülerunion und der Jungen Volkspartei Burgenland. 2008 wurde er zum Landesobmann der Jungen Volkspartei Burgenland gewählt. 2009 übernahm er auch das Amt des Bundesobmann-Stellvertreters der Jungen Volkspartei und wurde 2012 erneut in dieser Funktion bestätigt. Bei der Gemeinderatswahl 2007 erreichte Wolf als Jugendkandidat auf dem 7. Listenplatz 229 Vorzugsstimmen und damit die Funktion des Gemeindevorstandes der Marktgemeinde Hornstein. Anschließend wählte ihn der ÖVP-Ortsparteivorstand zum Ortsparteiobmann.

2010 erreichte er bei der Landtagswahl 2010 als Kandidat der ÖVP im Landtagswahlkreis 2 auf dem 4. Listenplatz 2.134 Vorzugsstimmen. Da er damit wesentlich mehr Vorzugsstimmen als die auf Platz drei gereihte Landtagsabgeordnete Franziska Huber (1.580 Vorzugsstimmen) erreicht hatte, musste Huber nach nur zwei Jahren als Landtagsabgeordnete ihren Platz für Wolf räumen.[1] Wolf wurde in der Folge per 24. Juni 2010 als Landtagsabgeordneter angelobt und übernahm die Funktion des ÖVP-Bereichssprechers für Jugend und Sport.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wahlergebnis auf den Seiten des Landes Burgenland (pdf)