Cornelia Vospernik

Cornelia Vospernik (* 1969 in Villach) ist eine österreichische Fernsehjournalistin und seit Anfang 2011 ORF eins-Nachrichtenchefin.

Vospernik wuchs zweisprachig (Deutsch/Slowenisch) auf und besuchte das Bundesgymnasium für Slowenen in Klagenfurt. Nachdem sie das United World College in Duino bei Triest besuchte, begann sie ein Dolmetschstudium für Slowenisch und Italienisch in Graz, das sie 1994 mit dem Magister abschloss.

Schon mit 15 Jahren begann sie ihre ORF-Karriere in der slowenischen Abteilung des ORF-Landesstudios Kärnten und arbeitete auch während ihres gesamten Studiums immer wieder für den ORF. 1996 wechselte sie in die Redaktion der Zeit im Bild nach Wien, nachdem sie als Redakteurin des Aktuellen Dienstes des ORF-Landesstudios Kärnten tätig war. Seit 1999 moderierte sie auch die Spät-ZiB. Ab 2000 leitete sie zwei Jahre das Korrespondentenbüro in London. Anschließend war sie Redakteurin der ORF-Hauptabteilung Information und zeitweise als Moderatorin von ZiB-Sendungen bzw. des Weltjournals zu sehen. Daran anschließend, von Anfang 2007 bis Ende 2010, leitete sie das ORF-Korrespondentenbüro für die Volksrepublik China und den fernöstlichen Raum in Peking. Seit Anfang 2011 ist Vospernik ORF eins-Nachrichtenchefin.

Neben ihrer Arbeit am ORF vernachlässigte Cornelia Vospernik nie ihren Beruf als Dolmetscherin: Sie arbeitete als Dolmetscherin, Übersetzerin und Lehrbeauftragte an der Universität Graz.

2008 veröffentlichte Cornelia Vospernik das Buch China Live: Alltagsleben zwischen Tradition und Hightech (Verlag Kremayr & Scheriau KG, Wien), in dem sie die Disparitäten der gegenwärtigen Entwicklung Chinas beleuchtet.

2009 wurde sie mit dem Publizistikpreis des Presseclubs Concordia ausgezeichnet. Im Jahr 2010 wurde sie Journalistin des Jahres.[1]

2010 erhielt sie den Felix-Ermacora-Pressepreis für ihre Berichte über Menschenrechtsverletzungen in China.[2]

Einzelnachweise

  1. ORF-Chef lobt Heinzl - und nicht Außenpolitiker vom 16. Februar 2010 abgerufen am 19. Februar 2010
  2. Felix Ermacora Menschenrechtspreis 2010 an Shirin Ebadi, Pressepreis an Cornelia Vospernik vom 15. Juni 2010 abgerufen am 15. Juni 2010

Weblinks