Curt Schnecker

Curt Schnecker

Curt Schnecker (* 1. November 1934 in Graz) ist ein österreichischer Kulturfunktionär.

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Leben

Seine schulische Ausbildung erhielt er in der steirischen Landeshauptstadt Graz, welche er 1954 mit der Matura abschloss. Als Mittelschüler nahm er Sprech-, Schauspiel- und Gitarrenunterricht, er gehörte zur Theatergruppe „Die Spielvögel“, war ebenso Mitglied der „Styrian-Bigband“ und als „Stimme der Jugend“ im Radio Graz präsent.

Sein Eintritt in das Berufsleben erfolgte 1954, wobei er es in der Landes-Hypothekenanstalt für Steiermark bis zum Direktionsrat brachte. Ab 1974 war er alleinverantwortlicher Organisator und Manager für das künstlerische Ausstellungswesen sowie den Ankauf von Kunstwerken durch die Landeshypothekenbank Steiermark. Die Kunstsammlung erreichte bald einen Stand von mehr als 800 Exponaten. 1984 wurde er in den Vorstand des Steiermärkischen Kunstvereins – Werkbund aufgenommen und 1999 zum Präsidenten ernannt. Dabei handelt es sich um die älteste und zahlenmäßig größte Künstler- und Kunstfreundevereinigung der Steiermark.

Weiters ist er Generalsekretär der „Aktion Künstlerhilfe“ und Vorstandsmitglied des Europazentrums Graz sowie der österreichisch-slowenischen und der kulturgeschichtlichen Gesellschaft am Joanneum. Seiner Initiative war es auch zu verdanken, dass der Steiermärkische Kunstverein Werkbund als einziger österreichischer Verein in die bei der EU in Brüssel akkreditierte „EURO ART“ aufgenommen wurde.

Unter seiner Führung finden Ausstellungen auf lokaler (Künstlerhaus Graz und Werkbundgalerie – gegründet 1994), regionaler (steir. Bezirkshauptstädte) und internationaler Ebene (Slowenien, Ungarn, Italien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Holland, England usw.)statt. 1999 wurde Curt Schnecker zum Vizepräsidenten der "EURO ART" ernannt. Als deren Vizepräsident konnte er im Kulturhauptstadtjahr 2003 das gemeinsame Kunstprojekt „URBAN SPACE – NATURE SPACE“ im Grazer Künstlerhaus realisieren.

  • 1987–1997 Jurymitglied der Steiermärkischen Landesregierung zum jährlichen Würdigungspreis für bildende Kunst des Landes Steiermark
  • Seit 1989 Vorstandsmitglied der Österreichisch-Slowenischen sowie der Kulturgeschichtlichen Gesellschaft in Graz
  • Seit 1996 Generalsekretär der Aktion Künstlerhilfe der Landeshauptstadt Graz
  • Seit 1997 Vorstandsmitglied des Europazentrums Graz
  • Seit 1998 Präsident der Ernst und Rosa von Dombrowski-Stiftung, eine der größten Privatstiftungen Österreichs für Bildende Künstler, Literaten und Komponisten
  • 1994 Gründung der ersten werkbundeigenen Galerie in Graz, vornehmlich der Förderung des Künstlernachwuchses sowie internationaler Künstlergäste gewidmet. Geschäftsführung seit Gründung.
  • 2009 Vizepräsident der Österr.-Slowenischen Gesellschaft
  • Präsident des steiermärkischen Kunstvereins Werkbund [1]

Ehrungen

Werke

Einzelnachweise

  1. [1]Präsident des steiermärkischen Kunstvereins Werkbund