Dürre Aurach

Dürre AurachVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehltVorlage:Infobox Fluss/LAGE_fehlt
Flusssystem Donau
Abfluss über Ager → Traun → Donau → Schwarzes Meer
Ursprung bei Aurach am HongarVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehltVorlage:Infobox Fluss/QUELLHÖHE_fehlt
Mündung bei Preising in die Ager47.99156113.71668405Koordinaten: 47° 59′ 30″ N, 13° 43′ 0″ O
47° 59′ 30″ N, 13° 43′ 0″ O47.99156113.71668405
Mündungshöhe 405 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge ca. 11 km[1]
Einzugsgebiet 39 km²[2]
Gemeinden Aurach am Hongar, RegauVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Dürre Aurach ist ein Bach im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich.

Sie bildet sich aus mehreren Quellbächen, die an den nördlichen Abhängen der Flyschberge Hohe Luft, Hongar, Alpenberg und Schiefgrubberg im Gemeindegebiet von Aurach am Hongar entspringen. Anschließend fließt sie Richtung Norden durch das Dorf Aurach, dem sie den Namen gab, und mündet bei Preising (Gemeinde Regau) in die Ager.

Die Dürre Aurach ist nicht zu verwechseln mit einer anderen Aurach, die annähernd parallel fließt und nur wenige Kilometer flussabwärts in die Ager mündet.

Es handelt sich um einen typischen Flyschbach, dessen Wasserstand bei Regen rasch anschwillt. In Perioden ohne Niederschläge fällt er häufig trocken, wie der Namensteil „dürr“ andeutet.[3] Die Dürre Aurach hat einen naturnahen Charakter und ist größtenteils unverbaut. Sie ist mit einem Streifen von 50 Metern an beiden Ufern als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.[4]

Der Name Aurach bedeutet soviel wie „Bach, an dem Auerochsen weiden“ (ahd. ūr = Auerochs und aha = fließendes Wasser).[5]

Literatur

  • Eberhard Fugger: Die oberösterreichischen Voralpen zwischen Irrsee und Traunsee. In: Jahrbuch d. k. k. geol. Reichsanstalt, 1903, 63. Band, 2. Heft, S. 321 f. (PDF)

Einzelnachweise

  1. Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System (DORIS)
  2. Reinhard Wimmer: Flußordnungszahlen, Gewässersystemanalyse und Abflußregime der Traun. In: Die Traun - Fluß ohne Wiederkehr, Katalog des OÖ. Landesmuseums, 1992, 2. Band, S. 37 (PDF)
  3. Land Oberösterreich: Sicherung offener temporär wasserführender Gräben und Bäche
  4. Land Oberösterreich: Schutzgebiete
  5. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 6. Nachtrag (1980–1983). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1984, S. 222 (PDF)