Damasus Zähringer

Damasus Zähringer OSB (* 18. Februar 1899 in Ibach als Joseph Zähringer; † 8. April 1977 in Kressbronn am Bodensee; bestattet in Beuron) war ein deutscher Benediktiner. Er war von 1965 bis 1967 Erzabt der Erzabtei Beuron.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Damasus Zähringer trat der Ordensgemeinschaft der Benediktiner in Beuron bei und legte am 1. November 1923 seine Profess ab. Am 26. Juli 1925 empfing er die Priesterweihe. 1931 wurde er an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit der dogmengeschichtlichen Arbeit Das kirchliche Priestertum nach dem hl. Augustinus zum Dr. theol. promoviert.

Zähringer lehrte von 1953 bis 1965 Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät Salzburg.

Er wurde am 21. Januar 1965 zum Nachfolger von Benedikt Reetz gewählt; die Benediktion erfolgte am 24. Februar 1965. Von 1965 bis 1967 war er siebter Erzabt der Erzabtei Beuron.

Er war Mitglied der liturgischen Kommission der Fuldaer und der Österreichischen Bischofskonferenz sowie der Erzbistums Salzburg.[1]

Er war Schriftleiter der „Benediktinischen Monatsschrift" (ab 1959 „Erbe und Auftrag“).

Schriften

  • Das kirchliche Priestertum nach dem hl. Augustinus. Eine dogmengeschichtliche Studie, Schöningh Paderborn 1931 (Dissertationsschrift)
  • Das Buch der Familie, Volksliturgischer Verlag Wien-Klosterneuburg 1940
  • Eucharistiefeier am Sonntag, Paulinus-Verlag Trier 1951, zusammen mit Johannes Wagner
  • 75 Jahre Schott. Das Messbuch für den Laien., Herder Freiburg 1959

Weblinks


Vorgänger Amt Nachfolger
Benedikt Reetz Erzabt von Beuron
1965-1967
Ursmar Engelmann

Einzelnachweise

  1. „Baden-Württemberg“, Baden-Württembergische Verlagsanstalt 1965, Seite 42