Dan Berindei

Dan Berindei (* 3. November 1923 in Bukarest) ist ein rumänischer Historiker und Publizist.

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Leben

Berindei studierte Geschichte und Philosophie an der Universität Bukarest. Nach dem ersten Abschluss 1945 war er von 1946 bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter verschiedener Forschungsinstitute.[1] 1969 promovierte er zum Doktor der Geschichte mit einer Arbeit über die Geschichte von Bukarest von 1459 bis 1861. An der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Universität Bukarest lehrt Berindei seit seinem Eintritt in den Ruhestand 1990. Zwei Jahre später wurde er Mitglied der Rumänischen Akademie, deren Vizepräsident er seit 2006 ist. [2] Im Jahr 1996 wurde er Präsident des Nationalen Komitees der Historiker. Berindei hat über 50 Bücher und 500 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Seit 1994 ist er Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg, seit 1996 Ausländisches Mitglied der Krakauer Akademie PAU. Der Südosteuropa-Gesellschaft in München gehört er seit 1988 an.

Werke (Auswahl)

  • Nicolae Balcescu, Meridiane, 1966
  • Der Bauer Mittel- und Osteuropas im sozioökonomischen Wandel des 18. und 19. Jahrhunderts, Böhlau, 1973
  • Unabhängiges Rumänien, Verlag Meridiane, 1976
  • Bukarest, Editura Sport-Turism, 1979

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Von 1952 bis 1955 war er wegen politischer Unzuverlässigkeit entlassen: Lebenslauf bei der Akdemie in französischer Sprache, doc
  2. Rumänische Akademie: Dan Berindei