Daniel Pauluzzi

Daniel Pauluzzi (* 2. Juli 1866 in Unterach am Attersee, Oberösterreich; † 18. Februar 1956 in München) war ein österreichischer Maler und Bildhauer. Er war einer der wichtigsten Vertreter der Kunstschule Graz, an der er lange gearbeitet und gelehrt hat.

Werdegang

Pauluzzi hatte ursprünglich Lithographie an der Kunstgewerbeschule Nürnberg und der Kunstakademie München gelernt. Sein Ausdrucksvermögen und seine malerischen Fertigkeiten verbesserte er im Rahmen von mehreren Studienreisen innerhalb Europas. Zunächst arbeitete er freischaffender Künstler in Graz. Später wurde er Lehrer an der Grazer Kunstgewerbeschule, der Steirischen Landeskunstschule und Honorardozent der Technischen Hochschule. Als Vertreter der bildenden Künstler betrieb er jahrelang Standespolitik. Insgesamt war er 75 Jahre tätig und so umfasst sein Lebenswerk viele Werke über einen weiten Bereich. Besonders bekannt ist er dadurch, das ihm gelang das „Grazer Lokalkolorit“ des 19. und 20. Jahrhunderts in seiner Natürlichkeit und Menschlichkeit darzustellen.

Die Pauluzzigasse im Grazer Stadtteil St. Leonhard ist nach ihm benannt, da sich hier sein Atelier befand.

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