Dehio Vorarlberg 1983

Das Dehio-Handbuch - Die Kunstdenkmäler Österreichs - Vorarlberg erschien 1983 als 6. Band einer 1974 vom Bundesdenkmalamt begonnenen neuen österreichischen Dehio-Serie.

Inhaltsverzeichnis

Erarbeitung

Der Dehio versteht sich als Basisinventar, was damals aus Sicht des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege aus geschichtlicher, künstlerischer und kultureller Bedeutung genannt sein sollte. Da Vorarlberg bei der Revision der österreichischen Dehios in den 1950er Jahren nicht einbezogen war, musste auf den ersten Dehio, welcher noch mit anderen österreichischen Bundesländer gemeinsam war, aus 1933, mit nur 32 Seiten, zurückgegriffen werden. Der Dehio von 1983 umfasst Erhebungen aus 1981 bis 1983 und füllt 480 Seiten, wobei vor allem die Profanbauten neu ins Gewicht fielen. Gert Ammann, bereits vorher für den Dehio Tirol 1980 aktiv, trug sakrale und profane Bauten bei. Martin Bitschnau, auch vorher Dehio Tirol 1980, war der Bearbeiter für Burgen, Schlösser und Ansitze. Elmar Vonbank trug das Kapitel Zur Topographie urgeschichtlicher und römerzeitlicher Fundstätten in Vorarlberg bei. Vonbanks Mitarbeiter Paul Rachbauer schloss mit Die wichtigsten historischen bäuerlichen Hof- und Hausformen Vorarlbergs an. [1]

Listung der Kunstdenkmäler

Darauf folgen die Orte Vorarlbergs mit Angaben zum Gebiet im Land und allfälligen Teilorten. Dem folgen kurze geschichtliche Angaben und eine Kurzbeschreibung des Ortes in der Landschaft und zur Art der Bebauung. Dann folgen die Kirchen und die mit der Kirche verbundenen Objekte wie Pfarrhof, Friedhof, Kapellen und Kriegerdenkmäler. Dann folgen zumeist profane Monumentalbauten, Häuser, Museen, teils gelistet nach Straßen und Gassen, ergänzt mit technischen Denkmälern, wie auch Kleindenkmälern.

Register

Ein Register listet die genannten Künstler mit Berufsbezeichnungen, da auch Monogrammisten und das folgende Register listet genannte Personen. Dem folgt ein Ikonographisches Verzeichnis wie auch ein Verzeichnis der Patrozinien.

Nennung

Einzelnachweise

  1. Vorwort von Univ.-Doz. Dr. Ernst Bacher, Generalkonservator, Wien im August 1983