Des Teufels Lustschloß

Des Teufels Lustschloß ist eine dreiaktige Oper (Natürliche Zauberoper) mit gesprochenen Dialogen von Franz Schubert. (D 84, 1813/1814). Libretto: August von Kotzebue.

Handlung

Ein Onkel unterzieht den kurz zuvor angetrauten Gemahl seiner Nichte einer Prüfung auf Treue und Beständigkeit und bedient sich dabei künstlicher Geistererscheinungen und Zaubertricks in einem mit Theatermaschinerien ausgestatteten Schloss.

Kotzebues Buch (1801) geht auf Le château du diable von Joseph-Marie Loaisel de Tréogate (Paris 1792) zurück, das Libretto war bereits von Ignaz Walter und Johann Friedrich Reichardt vertont worden. Schubert schrieb die Oper in zwei Fassungen innerhalb eines Jahres. Die szenische Uraufführung erfolgte erst am 17. März 1978 im Hans-Otto-Theater, Potsdam.

Literatur

  • Hans Dieter Arnold: Zur Geschichte von Schuberts Oper Des Teufels Lustschloß. In: Musik und Gesellschaft 28, 1978, ISSN 0344-290X, S. 662–666.
  • Uta Hertin-Loeser, Hans-Joachim Hinrichsen: Die Entwicklungsstufen von „Des Teufels Lustschloß“ D 84. In: Schubert durch die Brille 9, 1992, ZDB-ID 1083172-1, S. 43–64.
  • Till Gerrit Waidelich: Vielleicht hielt er sich zu streng an das französische Original. Ein Plagiat Kotzebues als Libretto für Walter, Reichardt und Schubert. In: Schubert durch die Brille 16/17, 1996, ZDB-ID 1083172-1, S. 95–109.