Diözese St. Pölten

Diözese St. Pölten
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Basisdaten
Staat Österreich
Kirchenprovinz Wien
Metropolitanbistum Erzdiözese Wien
Diözesanbischof Klaus Küng
Weihbischof Anton Leichtfried
Emeritierter Diözesanbischof Kurt Krenn
Emeritierter Weihbischof Heinrich Fasching
Generalvikar Eduard Gruber
Fläche 10.450 km²
Dekanate 20 (2010 / AP2011)
Pfarreien 424 (2010 / AP2011)
Einwohner 613.200 (2010 / AP2011)
Katholiken 540.954 (2010 / AP2011)
Anteil 88,2 %
Diözesanpriester 295 (2010 / AP2011)
Ordenspriester 198 (2010 / AP2011)
Ständige Diakone 78 (2010 / AP2011)
Katholiken je Priester 1.097
Ordensbrüder 247 (2010 / AP2011)
Ordensschwestern 192 (2010 / AP2011)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch
Kathedrale St. Pöltner Dom
Website www.dsp.at
Kirchenprovinz
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Die Diözese St. Pölten (lat.: Dioecesis Sancti Hippolyti) ist eine österreichische römisch-katholische Diözese mit Sitz in St. Pölten, die zur Kirchenprovinz Wien gehört. Sie umfasst das westliche Niederösterreich, also Wald- und Mostviertel.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Kaiser Joseph II. zwang die Diözese Passau mit einem Vertrag vom 4. August 1784 zum Verzicht auf ihre Pfarren in Niederösterreich und gründete die Diözese St. Pölten. Mit einer Bulle vom 28. Januar 1785 stimmte Papst Pius VI. zu. Als Bischofssitz dienen seit 1785 die Gebäude des kurz zuvor aufgehobenen Augustinerchorherren-Stifts Sankt Pölten. Erster Bischof war bis 1792 Johann Heinrich von Kerens.

Auf Wunsch des Papstes Johannes Paul II. trat im Oktober 2004 der seit 1991 amtierende Bischof Kurt Krenn zurück.[1] Als Nachfolger wurde Klaus Küng ernannt.

Priesterseminar

Am 21. Juli 2004 wurde Bischof Klaus Küng vom Papst zum Apostolischen Visitator ernannt, um Vorgänge im Priesterseminar St. Pölten zu untersuchen, die die angebliche Vornahme homosexueller Handlungen unter den Seminaristen und die Entdeckung kinderpornografischen Materials auf Computern des Seminars betrafen.[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. sueddeutsche.de vom 30. September 2004
  2. Dazu die Süddeutsche Zeitung am 16. Juli 2004: Im Priesterseminar St. Pölten sind Tausende Pornophotos auf Computern gefunden worden, die teilweise wegen Kindsmissbrauchs auch strafrechtlich zu bewerten sind; die Leiter des Hauses sind in kompromittierenden Szenen mit ihren Schützlingen dokumentiert.

Weblinks