Die drei Philosophen

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Giorgione 029.jpg
Die drei Philosophen
Giorgione, c. 1504-1505
Öl auf Leinwand, 123 cm × 144 cm
Kunsthistorisches Museum Wien

Die drei Philosophen ist ein um 1505 vollendetes Ölgemälde des italienischen Renaissancemalers Giorgione, das im Auftrag des venezianischen Adligen Taddeo Contarini ausgeführt wurde.

Der gegenwärtige Name des Werkes rührt aus einer Schrift Marcantonio Michiels her, der es in einer venezianischen Villa sah. Die drei Figuren weisen deutliche allegorische Züge auf: einen bärtigen Alten, einen Araber sowie einen sitzenden jugendlichen Mann in einer Naturlandschaft. Im Hintergrund ist ein Dorf inmitten von Bergen zu sehen, ganz hinten ein blaues Objekt mit unbekannter Bedeutung. Der junge Mann betrachtet eine Höhle am linken Bildrand und vermisst diese offenbar mit einem Gerät.

Die Gelehrtenwelt deutet das Werk unterschiedlich. Nach verbreiteter Interpretation repräsentieren die drei Männer nicht die Weisen aus dem Morgenland vor der Geburtsgrotte Jesu, sondern die drei Stadien des menschlichen Geisteslebens: der Renaissance (der junge Mann), Arabiens (der Mann mit Turban) sowie des Mittelalters (der Alte). Andere sehen statt einer Allegorie die drei Altersstufen des Menschen. Wieder andere vermuten in Bezug auf das gelehrte Engagement Contarinis astrologische und alchemistische Andeutungen.

Eine andere Interpretation sieht, von rechts nach links, den alten Pythagoras, Averroes und auf der höchsten Stufe einen jungen Leonardo da Vinci.[1]

Einzelnachweise

  1. Rudolf Schürz, Der Geist der Renaissance in der Venezianischen Malerei (Privatdr.), 2007