Dietrich/Untertrifaller Architekten

Das Architekturbüro Dietrich | Untertrifaller Architekten wurde 1994 von Helmut Dietrich (* 1957 in Mellau; seit 1992 in der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg) und Much Untertrifaller (* 1959 in Bregenz; seit 1998 in der Architektenkammer Baden-Württemberg) als Gesellschaft nach bürgerlichem Recht in Bregenz gegründet. Beide studierten Architektur an der Technischen Universität Wien bei Professor Ernst Hiesmayr und zählen zur zweiten Generation der Neuen Vorarlberger Bauschule.

Dietrich | Untertrifaller gewannen 1992 den Wettbewerb für die Erweiterung des Festspielhauses, was zur Bürogründung in Bregenz führte. Der Wettbewerbsgewinn für die Erweiterung der Wiener Stadthalle ermöglichte 2004 eine Filiale in Wien. Nach dem Auftrag zum Bau der neuen Hochschulsportanlage der ETH Zürich wurde 2005 gemeinsam mit Christof Stäheli eine Niederlassung in St. Gallen eröffnet.

Helmut Dietrich ist seit 2011 Gastprofessor und Leiter des Universitätslehrganges überholz der Kunstuniversität Linz, weiter Lehrbeauftragter an der Universität Liechtenstein (seit 2011), Gestaltungsbeirat der Stadt Steyr (seit 2008), der Stadt Bludenz (seit 2011), der Marktgemeinde Lustenau (seit 2004), der Gemeinden Mellau (seit 2005), Egg (2008–2010) und Ludesch (2001–2008). Weiter war er Vorsitzender des Wettbewerbsausschusses Vorarlberg der Architektenkammer (bis 2010), Vorstandsmitglied der Zentralvereinigung der Architekten Vorarlbergs (bis 2004) und Vorstandsmitglied des Vorarlberger Architektur Instituts (bis 2004).

Much Untertrifaller war Gastprofessor an der Universität Konstanz (2007–2008), Gastprofessor an der Technischen Universität Wien (2009–2010), Gestaltungsbeirat Salzburg (2008–2010) und ist Gestaltungsbeirat Graz (seit 2011) und Vorstandsmitglied der Architekturstiftung Österreich (seit 2008).

Inhaltsverzeichnis

Realisierungen

  • Festspielhaus, Bregenz, 2006; publiziert in Architecture today (März 2007), Architektur aktuell (Juni 2007)
  • ETH Sport Center, Zürich, 2009 (mit Christof Stäheli); publiziert in Archithese (Januar 2010), Deutsche Bauzeitschrift (Juli 2010)
  • Stadthalle F, Wien, 2006; publiziert in Baumeister (Februar 2006), Abitare (September 2006)
  • Holztechnikum, Kuchl, 2009; publiziert in Séquences Bois (November 2010), Zuschnitt (Juni 2012)
  • Museum Inatura, Dornbirn, 2003 (mit Kaufmann-Lenz); publiziert in Architektur aktuell (September 2003)
  • REKA Feriendorf, Urnäsch, (mit Roland Gnaiger);2007; publiziert in Baumeister (Februar 2009)
  • Angelika-Kauffmann-Museum, Schwarzenberg, 2007; publiziert in Metamorphose (September 2009), Casabella (September 2008)
  • Wohnanlage Mühlweg, Wien, 2006; publiziert in Architektur aktuell (Juni 2007)
  • Hauptschule, Klaus, 2003; publiziert in l'architettura naturale (Dezember 2004), Detail (Januar 2004)
  • Haus A, Dornbirn, 2009; publiziert in Häuser (März 2011)
  • Walch's Event Catering, Lustenau, 2000; publiziert in detail in architectuur (März 2011)

Literatur

  • Walter Zschokke: Helmut Dietrich, Much Untertrifaller – Architektur Städtebau Design. Springer, Wien 2001, ISBN 3-211-83308-0.
  • Walter Zschokke: Dietrich | Untertrifaller Architekten – Bauten und Projekte seit 2000. Springer, Wien 2008, ISBN 978-3-211-71529-1.
  • Christin Feireiss: Rural Urbanism – Katalog zur Ausstellung. Aedes, Berlin 2008, ISBN 978-3-937093-96-3.
  • Departement Architektur: ETH Sport Center Science City. Gta, Zürich 2009, ISBN 978-3-85676-268-1.

Auszeichnungen

  • 2011: IOC-IAKS-Award, Bronze: ETH Sport Center, Zürich (CH)
  • 2010: Goldenes Verdienstzeichen Land Wien: Verdienste um den Wohnbau in Wien
  • 2006: Österreichischer Bauherrenpreis, Preisträger: Wiener Stadthalle F
  • 2003: Österreichischer Bauherrenpreis, Preisträger: Inatura Dornbirn
  • 2011: Baunetz-Büroranking International: Platz 34[1]
  • 2011: Competitionline-Ranking Wettbewerbe: Platz 10[2]

Ausstellungen

  • 2012: Rural Urbanism. ArchitekturHausKärnten Klagenfurt
  • 2012: AIT Award 2012. Architektursalon Köln
  • 2012: Projets d’architecture en bois. École Nationale Supérieure d’Architecture Paris
  • 2012: Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft. Pinakothek der Moderne München

Einzelnachweise

  1. Architects Ranking, Office Ranking (englisch)
  2. competitionline Büro-Ranking 2011

Weblinks