Dominik Andreas I. von Kaunitz

Dominik Andreas I. Graf von Kaunitz

Dominik Andreas I. Graf von Kaunitz, (* 1655 in Brünn; † 11. Januar 1705 in Wien) war ein österreichischer Staatsmann, Geheimrat am kaiserlichen Hof und Vertreter des Kaisers bei zwischenstaatlichen Vertragsverhandlungen.

Dem Adeligen aus dem böhmischen Geschlecht der Kaunitzer wurde am 12. Januar 1683 der erbliche Grafentitel verliehen. Gleichzeitig erhielt er die Erlaubnis, die Verwaltung und treuhänderische Aufgaben für Schlakau, Ungarisch Brod und Neu Orzechau auszuüben. 1687 erwarb er Krizanau.

Er vertrat den Kaiser als Gesandter in München und im Haag, sowie 1697 bei den Friedensverhandlungen in Rijswijk. Für seine Verdienste bei den Verhandlungen wurde er mit dem Orden vom Goldenen Vlies ausgezeichnet. Seit 1696 war er Reichsvizekanzler, später war er maßgeblich an der Regierungsbildung für Kaiser Josef I. beteiligt.

Kaunitz starb an den Folgen eines Schlaganfalls. Er hinterließ seine Frau Marie Eleonore von Sternberg und zwei Söhne Karl Josef und Maximilian Ulrich.

Literatur

Weblinks

 Commons: Dominik Ondřej Kounic – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien