Dr.-Ernst-Fehrer-Preis

Der Dr. Ernst Fehrer-Preis für herausragende Forschungsleistungen ist ein erstmals 1982 und seitdem jährlich verliehener Wissenschaftspreis in den Gebieten des Bauingenieurwesen, Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Physik. Gestiftet wurde die Auszeichnung vom Erfinder und Industriellen Ernst Fehrer zur Förderung der technischen Wissenschaft und ist mit 7.500 Euro dotiert.[1]

Inhaltsverzeichnis

Kriterien

Der Dr. Ernst Fehrer-Preis wird an einen an der Technischen Universität Wien ausgebildeten oder an ihr tätigen jungen Wissenschaftler unter 35 Jahren verliehen.[2] In Ausnahmefällen kann der Preis auch an eine Personengemeinschaft verliehen werden.

Gegenstand der Auszeichnung sind neue Wege für Problemlösungen auf den Gebieten Bauingenieurwesen, Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Physik. Die Leistungen können auf konstruktiven, versuchstechnischen oder theoretischen Gebieten liegen und müssen einen stärkeren Bezug auf die praktische Anwendbarkeit oder einen praktisch verwertbaren Nutzen besitzen. Bereits abgeschlossene Entwicklungen können nicht berücksichtigt werden.

Die Verleihung des Preises erfolgt durch das Rektorat der Technischen Universität Wien über Vorschlag des Auswahlkomitees. Das Auswahlkomitee besteht aus dem Vizerektor für Forschung und den Dekanen der Fakultäten für Bauingenieurwesen, Technische Chemie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenwesen und Betriebswissenschaften, und Physik. Die Übergabe des Preises erfolgt durch das Rektorat, möglichst in Anwesenheit der Stifterfamilie, im Rahmen einer akademischen Feier.

Den Dr. Ernst Fehrer-Preis überreicht Monika Fehrer[3]. Sie ist die älteste Tochter des verstorbenen Ernst Fehrer und würdigt damit außergewöhnliche Forschungsleistungen.

Medienberichterstattung

Über die Verleihung des Dr. Ernst Fehrer Preis als Auszeichnung an der Schnittstelle von Forschung und Wirtschaft wird in den Massenmedien (ORF[4], Der Standard[5], Die Presse[6], Kronen Zeitung[7]) als auch in Fachmedien für Wirtschaft (Wirtschaftsblatt[8], Austrian Business Agency[9]) und Wissenschaft (Informationsdienst Wissenschaft[10], Industriemagazin Factory[11], Innovationsreport[12]) berichtet.

Preisträger

  • 2012: Susanne Gmainer[13]
  • 2010: Balthasar Fischer[14]
  • 2009: Wolfgang Ritter[15]
  • 2008: Bernd Köberl[16]
  • 2007: Olivia Nemethova[17]
  • 2006: Alexander Schulz[18]
  • 2005: Michael Harasek[19]
  • 2004: Holger Arthaber[20]
  • 2003: José Luis Garcia[21]
  • 2002: Thomas Konrad Neubauer[22]
  • 2001: Thilo Sauter [23]
  • 2000: Felix Trampler
  • 1999: Alfred H. Zettler
  • 1998: Peter Hofmann
  • 1997: Christoph Wasshuber[24]
  • 1996: Dietmar Adam[25]
  • 1995: Ernst Strasser
  • 1994: Christian Kropik
  • 1993: Sabine Mitterer
  • 1992: Josef Fink[26]
  • 1991: Alexander Renner
  • 1990: Karl Svardal
  • 1989: Ernst Pucher
  • 1988: Günter Hofstetter[27]
  • 1987: Ferdinand Hager[28]
  • 1986: Uwe Schaflinger[29]
  • 1985: Gottfried Magerl[30]
  • 1984: Herbert Danninger[31]
  • 1983: Siegfried Selberherr
  • 1982: Georg Brasseur[32]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Elektrotechnik und Informationstechnik, Vol. 120/3 (abgerufen am 27. Februar 2011)
  2. TU-Wien, Dr.-Fehrer-Preis Statuten (abgerufen am 27. Februar 2011)
  3. TU-Wien, Pressemitteilung (abgerufen am 27. Februar 2011)
  4. ORF Science (abgerufen am 6. März 2011)
  5. DerStandard, Onlineausgabe v. 22. April 2008, (abgerufen am 6. März 2011)
  6. Die Presse, Onlineausgabe vom 22. Jänner 2011 (abgerufen am 6. März 2011)
  7. Kronen Zeitung, Onlineausgabe vom 6. Dezember 2010 (abgerufen am 6. März 2011)
  8. Wirtschaftsblatt, Onlineausgabe vom 1. Dezember 2009 (abgerufen am 6. März 2011)
  9. Austrian Business Agency, Onlineausgabe vom 6. Dezember 2010 (abgerufen am 6. März 2011)
  10. Informationsdienst Wissenschaft, Onlineausgabe (abgerufen am 6. März 2011)
  11. Industriemagazin Factory, Onlineausgabe vom 27.Dezember 2010 (abgerufen am 6. März 2011)
  12. Innovationsreport, Onlineausgabe vom 12. Oktober 2007 (abgerufen am 6. März 2011)
  13. Fehrer-Preis für neue Brückenbautechnik; abgerufen am 12. Dezember 2012
  14. Auszeichnung: Balthasar Fischer (abgefragt 6. März 2011)
  15. Auszeichnung: Wolfgang Ritter (abgefragt 6. März 2011)
  16. Auszeichnung: Bernd Köberl (abgefragt 6. März 2011)
  17. Lebenslauf: Olivia Nemethova (abgefragt 6. März 2011)
  18. Auszeichnung: Alexander Schulz (abgefragt 6. März 2011)
  19. Lebenslauf: Michael Harasek (abgefragt 6. März 2011)
  20. Lebenslauf: Holger Arthaber (abgefragt 6. März 2011)
  21. Lebenslauf: José Luis Garcia (abgefragt 6. März 2011)
  22. Auszeichnung: Thomas Konrad Neubauer (abgefragt 6. März 2011)
  23. Lebenslauf: Thilo Sauter (abgefragt 6. März 2011)
  24. Lebenslauf: Christoph Wasshuber (abgefragt 6. März 2011)
  25. Lebenslauf: Dietmar Adam (abgefragt 6. März 2011)
  26. Lebenslauf: Josef Fink (abgefragt 3. März 2011)
  27. Günter Hofstetter (abgefragt 4. März 2011)
  28. Lebenslauf: Ferdinand Hager (abgefragt 4. März 2011)
  29. Lebenslauf: Uwe Schaflinger † (abgefragt 4. März 2011)
  30. Lebenslauf: Gottfried Magerl (abgefragt 3. März 2011)
  31. Lebenslauf: Herbert Danninger (abgefragt 4. März 2011)
  32. Lebenslauf: Georg Brasseur (abgefragt 4. März 2011)